Mo., 24.10.2016 , 14:24 Uhr

Sieben Fälle von Horror-Clowns in München: Polizei und Politik warnen Täter

Horror-Clowns attackieren scheinbar auch in Bayern nichtsahnende Bürger. Nach mehreren Vorfällen im Freistaat, kündigte Innenminister Herrmann nun harte Schritte gegen den fragwürdigen Trend an, auch die Münchner Polizei verzeichnete bereits mehrere Einsätze.

 

Es ist später Freitagabend in Aschaffenburg. Zwei 16-Jährige Mädchen gehen in einem Park spazieren als plötzlich ein Mann im Clowns-Kostüm, mit Halloween-Maske und einem Gegenstand in der Hand hinter einem Baum hervorspringt und die beiden Freundinnen erschrickt. Die verständigte Polizei macht daraufhin den 21 Jahre alten Mann in einem Auto ausfindig und ermittelt nun wegen Nötigung gegen ihn.

 

 

Erste Vorfälle auch in München

 

Dass dies bisher nicht der einzige unheimliche Vorfall in Bayern war, zeigen mehrere Attacken unter anderem in Bad Reichenhall, Freilassing und im niederbayerischen Geiselhöring. Nun verzeichnet auch die Münchner Polizei die ersten Clown-Einsätze:

 

 

 

 

 

 

 

Das fragwürdige Phänomen aus den USA, das dort bereits seit zwei Jahren um geht, ist zuvor schon vermehrt in ganz Deutschland beobachtet worden. Vor allem in Nordrhein-Westfalen werden offenbar Passanten von den Horror-Clowns erschreckt und zum Teil auch angegriffen.

 

Politik kündigt Vorgehen an

 

 

Innenminister Joachim Herrmann kündigt nun harte Schritte gegen Grusel-Clowns an. „Solche üblen Gags können schlimme Folgen haben“, sagte der CSU-Politiker laut dpa-Informationen. „Wir werden da deshalb auch nichts durchgehen lassen und jeden Fall konsequent verfolgen sowie entsprechend ahnden.“

 

Aus einem vermeintlichen Scherz könne für den Täter bitterer Ernst werden. Die Betroffenen dürften mit der Polizei oder dem Staatsanwalt rechnen, sagte Herrmann.

 

Münchner Polizei mahnt und gibt Verhaltenstipps:

 

Auch wenn es sich bei in den meisten Fällen um Menschen handelt, die andere Personen erschrecken wollen, so kann es je nach Vorgehen sein, dass durchaus schwere Straftaten verwirklicht werden können. So kommen Tatbestände wegen Bedrohung, Nötigung oder auch Körperverletzungsdelikten in Betracht, so die Münchner Polizei. Sie gibt folgende Hinweise an mögliche Opfer:

 

 

 

 

 

 

Grusel-Clowns Herrmann Polizei Straftat

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