Mo., 23.08.2021 , 18:48 Uhr

Tierisch München: Bärli und Eyk aus dem Tierheim Starnberg stellen sich vor!

In dieser Woche waren wir im Tierheim Starnberg und stellen Ihnen zwei Ihrer Schützlinge vor.
Der Tierschutzverein wurde 1953 gegründet. Seitdem kümmert sich ein ca. 20-köpfiges Team um in Not geratene Haus- und Wildtiere im Landkreis Starnberg.
Auf dem rund 6.300 qm großen Tierheimareal finden Katzen, Hunde, Kleintiere, Vögel und ja sogar Marder einen Unterschlupf.

Durch die aktuelle Urlaubszeit leben dort so viele Tiere wie schon lange nicht mehr. Dazu kommen noch die Corona-Haustiere.
Viele haben sich während der Pandemie für ein Haustier entschieden und jetzt doch wieder abgegeben.
Die Gründe sind unterschiedlich.

Damit das unseren beiden Schützlingen hier nicht passiert, haben wir ihnen in einem Steckbrief alle wichtigen Infos zusammengefasst.
Natürlich stehen bei weiteren Fragen auch die Tierpfleger mit Rat und Tat zur Seite.

Bärli

Vorgeschichte

Bärli hat die ersten neun Jahre seines Lebens bei einer netten Familie gelebt. Leider haben sie sich nach und nach nicht mehr richtig um den Kater gekümmert.
Bärli musste viel Zeit draußen verbringen wobei er auf die Nachbarskatzen getroffen ist.
Mit denen hat er sich so gar nicht verstanden. Die Katzen haben ihn gemobbt und auch verletzt.
Beide Hinterbeinchen waren aufgebissen. Im Tierheim angekommen wurde der Kater natürlich erst einmal versorgt und mittlerweile liebevoll umsorgt. Jetzt ist Bärli wieder top fit.

 

Charakter

Obwohl es Bärli in den letzten Jahren nicht so gut erging, zeigt er heute davon gar nichts mehr. Er ist liebevoll und schmust sehr gerne.
Wobei er etwas Zeit braucht um aufzutauen.
Im Moment lebt er in einer Männer-WG, in Zukunft will er aber bei einem älteren Ehepaar einziehen.
Kinder mag er auch sehr gerne, nur zu klein sollten sie nicht sein. Ab 10 Jahre sind perfekt.

 

 

Eyk

Vorgeschichte

Eyk ist ein typisches Corona-Opfer. Durch seine quirlige aber stürmische Art, hätte er das Training in den Hundeschulen nötig gehabt. Da diese leider geschlossen waren, fehlt ihm ein bisschen die Disziplin.
Weshalb ihn seine Vorbesitzer dann auch im Starnberger Tierheim abgegeben haben. Eyk hat mit seiner Sozialisierung im Tierheim begonnen, ist aber immer noch recht schnell reisüberflutet.

 

Charakter

Eyk ist ein junger, quirliger aber noch leicht überdrehter Schäferhund. Er braucht eine souveräne Führung und erfahrene Halter der Rasse. Der Rüde ist sehr menschenbezogen, bei Artgenossen entscheidet aber die Sympathie.
Die Hundetrainer im Tierheim konnten ihm schon sehr viel beibringen, dennoch ist der Besuch einer Hundeschule dringend erforderlich.

 

 

Infos zur Vermittlung

Auf Grund der Corona-Pandemie ist das Tierheim Starnberg noch geschlossen. Die Tiere, wie zum Beispiel auch Bärli und Eyk können natürlich trotzdem besucht werden und ein Kennenlernen ist möglich. Hierfür muss nur telefonische in Termin vereinbart werden. Alle weiteren Infos zur Vermittlung und die Tierheimbewohner in Starnberg gibt es hier.

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