Mo., 18.05.2015 , 09:30 Uhr

Versuchtes Tötungsdelikt: Vereitelter Einbruch hat schwere Folgen

Am Samstag kam es nach einem vereitelten Einbruch zu einem versuchten Tötungsdelikt. Nachdem das Opfer des potentiellen Einbruchs den Täter verfolgte, sticht dieser ihn nieder. Zivilkräfte konnten den Täter noch am gleichen Tag festnehmen. 

 

 

Am Samstag, um 0.50 Uhr kam es zu einem Zwischenfall in einem Wohnwagen in der Hanauer Straße. Ein 55-jähriger Münchner wachte auf, als jemand versuchte, seinen Wohnwagen aufzubrechen und dort einzudringen. Als er die Tür öffnete, ergriff der potentielle Einbrecher die Flucht. Dort so leicht wollte der 55-Jährige den Täter nicht entkommen lassen.

 

Er nahm sein E-Bike und nahm die Verfolgung auf. So konnte er den vermeintlichen Einbrecher unweit seines Wohnwagens zur Rede stellen. Dieser gelangte aber mittlerweile zu ihm bekannten Personen. So kam es zu einem Handgemenge. Der 18-jährige vermeintliche Einbrecher zog ein Messer und stach damit mehrmals auf seinen Verfolger ein, obwohl seine Bekannten versuchten ihn zurückzuhalten. Daraufhin ging der Münchner zu Boden und die Gruppe flüchtete vom Tatort.

 

Zivilkräfte schnappen Täter

 

Durch eine Sofortfahndung konnten einige Personen aus der Gruppe festgestellt werden. Diese waren jedoch nicht für die Messerstiche verantwortlich, wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte. Der Täter blieb also zunächst auf der Flucht, konnte aber noch am selben Abend an der S-Bahnstation Feldmoching durch Zivilkräfte gestellt und festgenommen werden.

 

Eine erste Vernehmung der Mordkommission brachte ein Geständnis des 18-Jährigen zu Stande. Daher wurde er gestern dem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft München stellte einen Antrag auf Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Der 55-Jährige, der bei den Messerstichen schwer verletzt wurde, befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

 

Einbruch Mord Tötung

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