SIKO: Merkel, Kerry und "Arnie" kommen

Rund 20 Staats- und Regierungschefs, dazu zahlreiche Außen- und Verteidigungsminister werden vom 6. bis 8. Februar nach München kommen um der 51. Münchner Sicherheitskonferenz beizuwohnen. Auch Prominente wie der Hollywood-Star und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger haben sich angekündigt. Die Hauptthemen werden die Ukraine-Krise und der Kampf gegen den Terrorismus sein.

 

„Die Welt nicht sicherer geworden im zurückliegenden Jahr, sondern sie ist deutlich unsicherer“, erklärt Wolfgang Ischinger, der Leiter der Sicherheitskonferenz (SIKO), die  vom 6. bis 8. Februar im Bayerischen Hof am Münchenr Promenadeplatz stattfinden wird. Zu sehen sei das, seiner Meinung nach, vor allem an den zahlreichen Krisenherden in der Welt.

 

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Die Hauptthemen für die rund 20 Staats- und Regierungschefs und etwa 60 Außen- und Verteidigungsministerergeben sich konsequenterweise von selbst: Der Gaza-Konflikt zwischen Israel und Palästina, der Vormarsch der Terror-Miliz Islamischer Staat in Irak und Syrien, dazu der Kampf gegen den Terrorismus sowie die Krise in der Ukraine. Ischinger erhofft sich insbesonders für Letzteres von der SIKO ausgehende Impulse um Europa und Russland zu einen und eine Richtung vorzugeben.

 

Neben Kanzlerin Merkel wird auch viel internationale Prominenz erwartet werden. So kommen aus den USA Vize-Präsident Joe Biden, Außenminister John Kerry sowie zahlreiche Senatoren. Auch Hollywood-Star und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sein kommen zugesagt.

 

Ischinger geht auf SIKO-Gegner zu

 

Für Sicherheit werden rund 3000 Beamte sorgen. Das gebiet rund um den Promenadeplatz wird wie immer abgesperrt sein. Die Gegendemonstranten werden sich daher wie gewohnt am Marienplatz einfinden und dann durch die Münchner Innenstadt spazieren. Ihr Vorwurf: Schon der Begriff „Sicherheitskonferenz“ sei eine Ein-Wort-Lüge. Der Nato gehe es um die Vorherrschaft in der Welt und um nichts anderes. Mit Ischinger reden wolle man aber nicht. Zu unterschiedlich seien die Standpunkte.

 

Ischinger hingegen wünscht sich: „Mir wäre lieber, dass sie mit uns diskutieren würden, statt gegen uns zu demonstrieren.“ Man wird sehen ob das in Zukunft einmal möglich sein wird.

 

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