Mo., 22.06.2015 , 10:57 Uhr

"Bürgerkriegsähnlich" - Gewalt nach Münchner Derby führt zu 3 Jahren Stadionverbot

Ein 25-jähriger Anhänger des TSV 1860 München wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung nach einem Amateurderby zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Hinzu kommen noch drei Jahre totales Stadionverbot und eine Geldauflage von 1.700 Euro. 

 

 

München – 1.200 Polizisten waren dieses Jahr im April am Ostermontag bei dem Derby der Amateure des TSV 1860 München und des FC Bayern München im Einsatz. Dieses Mal konnte durch das große Polizeiaufgebot das Spiel ruhig über die Bühne gehen. Auch nach der Begegnung konnten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern vermieden werden.

 

Das war nicht immer so. Im Jahr 2013  kam es nach dem Münchner Amateurderby zu schweren Ausschreitungen. Nachdem eine Gruppe Löwen-Fans mit einer Trambahn fuhren und auf der Straße Bayernanhänger vorbeigehen sahen, zog eine Person die Notbremse. Da die Situation in der Tram zu eskalieren drohte, öffnete der Trambahnfahrer die Türen, wodurch es zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen den beiden Fangruppen kam.

 

 

Schläge und Tritte

 

Schläge und Tritte direkte an dem Trambahnausstieg waren die Folge. Dabei setzten die Fans nicht nur ihre Fäuste und Füße ein, sondern schlugen auch mit Gegenständen, wie einem Gürtel, immer wieder zu. Unbeteiligte Passagiere in der Tram beschrieben die Situation als „bürgerkriegsähnlich.

 

Nun verurteilte das Amtsgericht München einen der Schläger zu fünf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung. Außerdem wurde ein totales Stadion- und Fußballplatzverbot für drei Jahre verhängt. Hinzu kommen noch 1.700 Euro Geldauflage.

 

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