Do., 14.07.2016 , 08:52 Uhr

Erst Dauerregen, dann Sonne: Der Sommer ist in Sicht

Immer dieser Regen. Dabei sehnen sich alle nach Biergarten, Freibad und Sonne. Das Motto diese Woche: Nur nicht aufgeben. Mit ein bisschen Glück kehrt der Sommer bald zurück.

 

München – Es regnet und regnet: Bis zum Donnerstagabend rechnen die Wetterexperten in Bayern mit kräftigen Niederschlägen. Vor allem am Alpenrand müsse man in Staulagen mit bis zu 60 Litern Regen pro Quadratmeter rechnen, sagte am Mittwoch der Meteorologe Martin Schwienbacher vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München.

 

Einige Flüsse und Bäche könnten deshalb über die Ufer treten, gab der Hochwassernachrichtendienst bekannt. Für einige Gegenden vor allem in der Südhälfte Bayerns gab es deshalb Warnungen, etwa im Raum München und in den Landkreisen Rosenheim, Deggendorf und Cham. Doch es gibt Hoffnung: Spätestens am Wochenende soll der Sommer zurückkehren. Dann locken wieder unzählige Freizeit-Aktivitäten in München.

 

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Zu größeren Schäden oder Zwischenfällen sei es wegen der starken Regenfälle bis Mittwochnachmittag nicht gekommen. Hochwassermeldestufe zwei der vierstufigen Skala hatte am Morgen nur der Starnberger See im Alpenvorland und sein Abfluss, die Würm, erreicht. Nahe Ruhpolding im oberbayerischen Landkreis Traunstein war in der Nacht zuvor die Bundesstraße 305 wenige Stunden lang komplett gesperrt. Der in den Inn fließende Wildbach war dort über die Ufer getreten.

 

«Die Böden sind schon ziemlich gesättigt, jetzt kommt der Regen noch dazu», erläuterte Schwienbacher. Eine Hochwasser-Katastrophe erwartet der Meteorologe aber nicht. Die Situation sei nicht vergleichbar mit der Ende Mai und Anfang Juni in Niederbayern rund um Simbach am Inn. Damals seien lokal begrenzt große Regenmengen niedergegangen.

 

Außerdem wird es besser: Am Freitag soll es nur noch vereinzelt an den Alpen regnen. «Danach stellt sich die Wetterlage um», erklärte Schwienbacher. Am Wochenende gibt es Sonne satt und endlich angenehme Temperaturen bis zu 28 Grad – Sommer in Sicht!

 

(dpa/lby)

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