Mi., 23.03.2016 , 08:34 Uhr

Fliegerbombe in Schwabing: Evakuierung von knapp 8000 Menschen hat begonnen

München – Nach dem Fund einer Fliegerbombe in München hat am Mittwochmorgen die Evakuierung des betroffenen Wohngebiets am Olympiapark begonnen. Etwa 8000 Menschen müssen nach Angaben der Polizei ihre Wohnungen verlassen.

 

Die aktuellsten Infos und Bilder zum Fund der Fliegerbombe finden Sie auch hier:

 

https://www.muenchen.tv/fliegerbombe-in-schwabing-erfolgreich-entschaerft-159680/

 

 

 

Polizei und Feuerwehr wollten mit Lautsprecherdurchsagen die Anwohner des Gebiets im Stadtteil Schwabing-West informieren. Anschließend sollten die Menschen vorübergehend in öffentlichen Einrichtungen untergebracht werden. Erst danach könne der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung des Sprengkörpers beginnen, hieß es. Wann dies der Fall sein werde, könne im Moment noch nicht abgeschätzt werden.

 

Heute: Entschärfung der Fliegerbombe #München #Schwabing, wir halten Euch auf dem Laufenden! pic.twitter.com/UxJ5wUEAoY

— Polizei München (@PolizeiMuenchen) 23. März 2016

 

 

Bauarbeiter hatten die US-amerikanische Bombe am Dienstagnachmittag südlich des Olympiaparks entdeckt. Dort entsteht derzeit ein Neubaugebiet. Bereits am Abend wurden rund 140 Anwohner, darunter auch Pflegebedürftige, aus einer direkt angrenzenden Straße in Sicherheit gebracht. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um eine 500-Pfund-Bombe.

 

 

Es sind folgende Straßen ganz oder teilweise von der Evakuierung betroffen: (siehe auch Bild oben):

 

Georg-Birk-Straße, Elisabeth-Kohn-Straße, Centa-Herker-Bogen, Agnes-Neuhaus-Straße, Ackermannstraße, Lissi-Kaeser-Straße, Petra-Kelly-Straße, Adams-Lehmann-Straße, Schwere-Reiter-Straße, Elisabethstraße,Barbarastraße, Gustav-Landauer-Bogen, Felix-Fechenbach-Bogen, Therese- Studer-Straße, Rosa-Aschenbrenner-Bogen, Deidesheimer Straße, Saarstraße, Hildeboldstraße, Winzererstraße, Mitterwieserstraße, Teilbereiche der Clemens-, Herzog- und Hohenzollernstraße.

 

Alle Personen, die sich am Mittwoch, den 23. März 2016 im Sperrgebiet aufhalten, werden aufgefordert, dieses um 8.00 Uhr zu verlassen, bzw. ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu betreten.

 

Der Fund weckt Erinnerungen an die „Schwabinger Fliegerbombe„. Im August 2012 war im Stadtteil Schwabing eine außergewöhnlich große Bombe gefunden worden. Bei der kontrollierten Sprengung mussten damals etwa 2500 Anwohner ihre Häuser verlassen. Durch die Explosion, die damals in der ganzen Stadt zu hören war, wurden einige umstehende Häuser beschädigt.

 

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dpa/pm

Evakuierung Fliegerbombe Schwabing

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