Mo., 23.11.2015 , 10:34 Uhr

Lahm schmiedet Zukunftspläne - FC Bayern oder DFB als Optionen

Weltmeister Philipp Lahm entwickelt erste Vorstellungen für die Zeit nach seiner aktiven Fußball-Karriere.Der 32-Jährige kann sich eine Tätigkeit beim Rekordmeister oder beim DFB vorstellen.

 

„Es gibt keine Pläne. Aber ich kann mir bei Bayern oder beim DFB eine Tätigkeit vorstellen“, sagte der 32-Jährige im „Kicker“-Interview (Montag-Ausgabe). Seine Laufbahn als Spieler will der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft spätestens im Sommer 2018 beenden, wenn sein Vertrag beim FC Bayern München ausläuft. „Länger spiele ich sicher nicht“, äußerte Lahm zum geplanten Karriereende.

 

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat mehrfach betont, dass der deutsche Rekordmeister auch in Zukunft ehemalige Topspieler an den Verein binden möchte. Der Name Lahm fiel dabei schon häufig. „Wir hatten immer den Anspruch, dass ehemaligen Spielern in der zweiten Karriere eine Tür geöffnet wird. Es wäre mein persönlicher Wunsch, dass das auch in Zukunft der Fall sein wird“, sagte Rummenigge erst im September in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

 

Angesprochen auf Lahm oder Ex-Torwart Oliver Kahn antwortete Rummenigge damals: „Sie kennen sich im Club aus. Sie haben sportliche Kompetenz. Und sie sind kluge Köpfe. Der entscheidende Faktor wäre, sie ranzuziehen, um die wirtschaftliche Kompetenz mit einzubringen.“

 

Erstmals brachte Lahm auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Zukunftsoption ins Gespräch. „Ich hatte dort zehn super Jahre“, sagte er mit Blick auf seine Länderspielkarriere, die er nach dem Gewinn des WM-Titels im vergangenen Jahr beendet hatte. „Wieso sollte ich den Verband ausschließen?“ Auf die Frage, ob er bereit sei für die Nachfolge von Oliver Bierhoff als Manager der Nationalmannschaft, antwortete Lahm: „Ich glaube nicht, dass diese Position zur Diskussion steht. Sie ist mit Oliver Bierhoff super besetzt.“

 

Ein Engagement bei einem anderen Club als dem FC Bayern schloss er praktisch aus: „Zu einem anderen Verein will ich nicht.“

 

rg / dpa

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