Do., 18.12.2014 , 08:28 Uhr

LKW Fahrer rammt Brücke, fährt einfach weiter und beschädigt 6 Autos

Kostspielige Unfallfahrt: Ein LKW-Fahrer aus Pforzheim rammt in Haidhausen eine Bahnunterführung und schleift anschließend sein zerstörtes Dach hinter sich her. Durch seine unbehelligte Weiterfahrt beschädigt er insgesamt 6 Autos. Der Schaden beträgt knapp 90.000 Euro.  

 

Am Mittwochabend hat sich ein LKW Fahrer eine regelrechte „Zerstörungs-Fahrt“ durch München geleistet. Der 32- Jährige aus dem Landkreis Pforzheim fuhr mit seinem Sattelzug auf der Rosenheimer Straße stadtauswärts. An der Bahnunterführung zwischen der Orleansstraße und der Friedensstraße übersah er dann, dass die zulässige Gesamthöhe zur Unterführungsdurchfahrt hier 3,60 Meter beträgt.

 

Sein Sattelauflieger hatte aber eine Höhe, die um gut 40 cm darüber lag. Es folgte eine Kollision mit dem Brückenlängsträger. Dadurch wurde das Planendach des Aufliegers aus seiner Verankerung gerissen und ziehharmonikaartig zusammengeschoben.Dazu verkeilte sich die oberste Lage seiner aus Leergutbierkästen bestehenden Ladung in den Querstreben der Brücke und blieb dort hängen.

 

Obwohl er es bemerkte fuhr er einfach weiter

 

Der Fahrer bemerkte dies wohl alles, setzte seine Fahrt aber ungerührt fort. Als er wieder aus der Unterführung herausfuhr, wurde das zusammengeschobene Planendach von einer Windböe erfasst und faltete sich wieder auf. Es schleuderte dann hinter den Sattelzug und wurde dort weiter mitgeschleift.

 

Passanten überzeugen Fahrer anzuhalten

 

Zwischen der Sankt-Martin-Straße und dem Karl-Preiß-Platz wurden durch dieses mitgeschleifte Aufliegerdach dann insgesamt sechs ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkte Pkw teils nicht unerheblich beschädigt. Als er bei Rotlicht an der Kreuzung des Karl-Preiß-Platz und der Rosenheimer Straße stand, konnten Passanten den 32-Jährigen schließlich überzeugen, stehen zu bleiben.

 

An dem Sattelzug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von ca. 75.000 Euro. An der Brücke liegt der Schaden bei ca. 4.000 Euro. Der Schaden bei den geparkten Pkw liegt bei ca. 10.500 Euro. Der Bahnbetrieb war durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Während der Unfallaufnahme war die Rosenheimer Straße stadtauswärts für ca. 2 ½ Stunden gesperrt, was zu entsprechenden Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

 

Polizei / pm

 

Bild: Symbolfoto

Haidhausen LKW Unfall Unterführung

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei