Mi., 25.03.2015 , 12:33 Uhr

München: Falscher Polizist festgenommen

Am Dienstagabend gab sich ein 28-jähriger Mann in der Isarvorstadt als Kriminalbeamter aus, um eine Rentnerin auszurauben. Der Täter konnte noch vor Ort von der Münchner Polizei verhaftet werden.

 

Der 28-Jährige hatte sich vor der Tür der Rentnerin als Polizeibeamter ausgegeben und behauptet, dass er einen Haftbefehl gegen sie hätte. Die 76-Jährige wählte sofort den Polizeinotruf und teilte dieser mit, dass soeben ein Unbekannter gegen ihre Tür geschlagen habe. Daraufhin konnte die verständigten Polizeibeamten den Täter noch vor Ort auffinden und festnehmen konnten.

 

Im weiteren Verlauf der Überprüfung des Mannes gab dieser zu, einen Auftrag aus der Türkei bekommen zu haben, um mit einem vermeintlichen Haftbefehl Geld von alten Leuten zu erlangen. Im Fall der 76-jährigen Rentnerin kam es zum Glück zu keiner Geldzahlung. Der Festgenommene wird heute dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Warnhinweis für falsche Polizeibeamte:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.

Betrug Polizei Polizist Verhaftung

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2025 Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Auto-Anschlag Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Anschlag in München mit 37 Verletzten übernommen. Die Karlsruher Behörde erklärt das mit der besonderen Bedeutung des Falls und einem möglichen Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung.   Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat jetzt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Anschlag auf Demonstranten in München mit 14.02.2025 Anlaufstellen für Betroffene und Zeugen Nach dem Anschlag in München am Donnerstag, den 13. Februar 2025, stehen verschiedene Hilfsangebote für Opfer, Angehörige und Trauernde zur Verfügung: Nach dem tragischen Anschlag in München steht der Kriseninterventionsdienst RUF24 der Stiftung AKM bereit, um Betroffenen und lebensbedrohlich verletzten Menschen Unterstützung zu bieten. Das Krisentelefon ist 24-Stunden jederzeit erreichbar: 0157 733 11 110 Außerdem 04.02.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 29.01.2026 Aus Bayern in die Schweiz: Was vor dem Umzug unbedingt zu beachten ist Die Schweiz zieht seit Jahren viele Menschen aus Bayern an. Nähe zur Heimat, attraktive Arbeitsbedingungen und eine hohe Lebensqualität machen den Schritt über die Grenze besonders für Fachkräfte interessant. Gleichzeitig wird der Umzug häufig unterschätzt, denn rechtliche Vorgaben, Fristen und organisatorische Details unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland. Wer unvorbereitet startet, riskiert unnötige Verzögerungen