Do., 04.10.2018 , 12:28 Uhr

Oktoberfest 2018: Die Berichte aus der Wiesn-Wache am Donnerstag (4.10)

Ein festgenommener Schuhdieb, Angriff mit Maßkrug geht glimpflich aus, Taschendiebe und mehr – Das sind die Polizeiberichte aus der Wiesn-Wache vom zweiten Donnerstag.

 

 

Schuhdieb festgenommen

 

Am Donnerstag wurden Münchner Taschendiebfahnder gegen 00.30 Uhr auf einen 53-jährigen Bielefelder aufmerksam, der auf einer Parkbank neben einem schlafenden und scheinbar betrunkenen 18-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck saß. Der 53-Jährige stieß den 18-Jährigen an, um zu prüfen, ob er schläft. Als dieser nicht erwachte, öffnete der 53-Jährige die Schnürsenkel beider Schuhe des 18-Jährigen und zog ihm diese anschließend aus. Nun nahm er die Schuhe an sich, packte diese in eine Plastiktüte und dann in seinen mitgebrachten Rucksack. Er wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und wegen des Diebstahls angezeigt.

 

Drohne über dem Oktoberfestgelände

 

Am Mittwoch wurden Beamte der Wiesn-Wache gegen 20.50 Uhr auf eine Drohne über dem Festgelände aufmerksam. Nachdem die Beamten die Drohne bis zu ihrer Landung im Bereich des Festgeländes verfolgen konnten, wurde der dort anwesende Besitzer, ein 31-jähriger Münchner, angetroffen. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung wurde die Drohne samt Fernsteuerung sichergestellt. Er wurde wegen eines Vergehens nach dem Luftverkehrsgesetz angezeigt.

 

Zwei Jackendiebe festgenommen

 

Am Mittwoch konnten Münchner Taschendiebfahnder zwei 19- und 22-jährige Franzosen dabei beobachten, wie sie suchend durch ein Festzelt gingen. Die beiden erblickten schließlich eine Jacke, die unter einem Tisch hing. Während einer der Männer die Situation absicherte, ging der andere an die Jacke und tastete diese ab. Als er die Geldbörse fühlte, zog er die Jacke unter der Bank hervor und schob sie unter seine eigene Jacke. Nachdem die beiden Tatverdächtigen das Zelt verließen, konnten sie direkt am Ausgang von den Taschendiebfahndern festgenommen werden.

 

Körperverletzung mit Maßkrug

 

Am Mittwoch wollte ein 50-jähriger Münchner gegen 22.50 Uhr ein Festzelt mit einem Maßkrug verlassen. Als er am Ausgang von einem Ordner darauf angesprochen wurde, schlug der Mann diesem mit dem Maßkrug ins Gesicht. Nachdem weitere Ordner hinzukamen, ging der Mann diese ebenfalls an. Außerdem beleidigte er die Ordner verbal und zeigte ihnen den Mittelfinger. Er wurde der Wiesn-Wache übergeben, erkennungsdienstlich behandelt und in Gewahrsam genommen. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Die Ordner wurden bei dem Vorfall nur leicht verletzt.

 

Zwei Männer wegen des Verstoßes gegen Betäubungsmittelgesetz festgenommen

 

Fall 1: Am Mittwoch beobachteten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, welche für den Sperrring um das Oktoberfest zuständig sind einen 21- jährigen Australier, wie er offensichtlich mit Rauschgift handelte. Nachdem die Beamten den Mann ansprachen, versuchte er zu flüchten, konnte aber kurz darauf festgenommen und zur Wiesn-Wache verbracht werden. Bei seiner anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Ecstasy-Tabletten aufgefunden. Da er die von der Staatsanwaltschaft geforderte Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wurde wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt und wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

 

Fall 2: Ebenfalls am Mittwoch wurde ein 29-jähriger Pole an einem Wiesn-Eingang durch Kräfte der Bereitschaftspolizei einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde in einer Jackeninnentasche ein Plastikbeutel mit weißem Pulver aufgefunden. Nachdem der 29-Jährige zur Wiesn-Wache verbracht wurde, stellte sich heraus, dass es sich bei dem weißen Pulver um Amphetamin handelt. Da er die Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde er der Haftanstalt überstellt und am heutigen Tage dem Richter vorgeführt.

Oktoberfest Polizei Wiesn

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