Do., 27.08.2015 , 10:37 Uhr

Pegida plant Proteste vor Ankunftszentrum in München

Der Münchner Ableger von Pegida will ab jetzt regelmäßig vor dem Ankunftszentrum für Flüchtlinge in München protestieren. Das Bündnis „München ist bunt“ plant Gegenveranstaltungen.

 

Am kommenden Samstag will Pegida vor dem Ankunftszentrum im Euro-Industriepark demonstrieren. Unter dem Motto „Asylmissbrauch stoppen“  soll eine Kundgebung direkt vor dem Gelände stattfinden. Das Bündnis „München ist bunt“ organisiert bereits den Widerstand in Form einer Gegendemonstration.

 

„Die angeblich so besorgten Bürger – ich nenne sie geistige Brandstifter – wollen mit ihren rassistischen Hasstiraden und menschenverachtender Hetze Stimmung gegen Flüchtlinge machen“, erklärte die SPD-Politikerin und Vorsitzende des Vereins „München ist bunt“ Micky Wenngatz der Süddeutschen Zeitung. Das dürfe man nicht hinnehmen.

 

Bereits vor einigen Monaten hatte das Bündnis „München ist bunt“ tausende Münchner zu Gegenprotesten versammlt:

 

 

Besonders heikel ist der Standort, weil das Ankunftszentrum derzeit täglich etwa 800 Flüchtlinge erreichen. Das Kreisverwaltungsreferat ist deshalb mit dem Platz der Pegida-Proteste nicht sonderlich glücklich. Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle will die Kundgebung deshalb einige hundert Meter verlegen. Sollten sich das Referat und Pegida nicht über einen Standort einigen können, müssten die Gerichte entscheiden.

 

sg

Ankunftszentrum Aslybewerber Demonstrationen Flüchtlinge München ist Bunt Pegida Proteste Rassismus

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2025 Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Auto-Anschlag Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Anschlag in München mit 37 Verletzten übernommen. Die Karlsruher Behörde erklärt das mit der besonderen Bedeutung des Falls und einem möglichen Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung.   Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat jetzt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Anschlag auf Demonstranten in München mit 14.02.2025 Anlaufstellen für Betroffene und Zeugen Nach dem Anschlag in München am Donnerstag, den 13. Februar 2025, stehen verschiedene Hilfsangebote für Opfer, Angehörige und Trauernde zur Verfügung: Nach dem tragischen Anschlag in München steht der Kriseninterventionsdienst RUF24 der Stiftung AKM bereit, um Betroffenen und lebensbedrohlich verletzten Menschen Unterstützung zu bieten. Das Krisentelefon ist 24-Stunden jederzeit erreichbar: 0157 733 11 110 Außerdem 04.02.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 29.01.2026 Aus Bayern in die Schweiz: Was vor dem Umzug unbedingt zu beachten ist Die Schweiz zieht seit Jahren viele Menschen aus Bayern an. Nähe zur Heimat, attraktive Arbeitsbedingungen und eine hohe Lebensqualität machen den Schritt über die Grenze besonders für Fachkräfte interessant. Gleichzeitig wird der Umzug häufig unterschätzt, denn rechtliche Vorgaben, Fristen und organisatorische Details unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland. Wer unvorbereitet startet, riskiert unnötige Verzögerungen