Mo., 22.02.2016 , 15:51 Uhr

Wissenswertes: Die Verkehrsbilanz 2015

Im vergangenen Jahr gab es in Bayern weniger Verkehrstote, aber mehr Unfälle und Verletzte. Zu schnelles Fahren ist die häufigste Ursache für schwere Unfälle.

 


Auf Bayerns Straßen sind im vergangenen Jahr 614 Menschen ums Leben gekommen (Vorjahr: 619). Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag mitgeteilt. Damit seien 2015 so wenig Menschen bei Verkehrsunfällen zu Tode gekommen wie noch nie seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor 60 Jahren. Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg dagegen im Vergleich zu 2014 um knapp 6 Prozent – insgesamt 391 125 Unfälle wurden 2015 in Bayern registriert. Dabei wurden 71 161 Menschen verletzt, das sind 2,3 Prozent mehr als 2014.

 

Vor allem Landstraßen und Autobahnen sind gefährlich. Die Zahl der Unfälle auf Landstraßen ist um rund 10 Prozent auf 111 799 gestiegen, dort passierten auch die meisten tödlichen Verkehrsunfälle: 393 Menschen kamen auf Landstraßen ums Leben. Auf Autobahnen waren es 84 Tote. Dort stiegt die Zahl der Unfälle um 9 Prozent auf 29 708.

 

 

Besonders Motorradfahrer sind gefährdete Verkehrsteilnehmer. 140 Motorradfahrer sind 2015 tödlich verunglückt, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. 81 Radfahrer und 13 Kinder kamen 2015 auf den bayerischen Straßen ums Leben.

 

Die meisten Unfälle in Bayern passieren wegen Rasern. Ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle ereignete sich, weil die Autofahrer zu schnell fuhren. Auch Alkohol am Steuer ist eine der Hauptursachen für tödliche Verkehrsunfälle. Die alkoholbedingten Unfälle gingen zwar geringfügig zurück, trotzdem starben dabei im vergangenen Jahr 49 Menschen. Außerdem, sagte Hermann, sei der Anteil der Verkehrsopfer, die nicht angegurtet waren, zu hoch. 67 Menschen kamen 2015 deswegen ums Leben.

 

Hermann kündigte daher für 2016 verstärkte Geschwindigkeitskontrollen sowie Alkohol- und Gurtkontrollen an. Außerdem seien für die sogenannte gebaute Verkehrssicherheit 440 Millionen Euro eingeplant. Durch den Umbau von Kreuzungen oder begradigte Kurven soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

 

Die Zahl der Schulwegunfälle ist 2015 zurückgegangen, kein einziges Kind kam in Bayern auf dem Schulweg ums Leben. Hermann führt das auch auf das Engagement der Schulweghelfer und Schülerlosten zurück. (dpa/lby)

Statistik Unfälle Verkehr Verkehrsbilanz

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Wie Websitebaukästen technische Hürden beim Erstellen einer eigenen Seite senken Wenn Sie erstmals einen eigenen Internetauftritt planen, begegnen Ihnen oft Begriffe wie Hosting, SSL, Design oder Responsivität. Ein Homepage Baukasten ermöglicht Ihnen, eine Webseite ohne umfangreiche technische Kenntnisse oder komplizierte Softwareinstallationen zu gestalten und mit wenigen Klicks online zu stellen. Der unkomplizierte Zugang ist insbesondere für Einsteiger hilfreich, da viele technische Aufgaben automatisch im Hintergrund 12.03.2026 Wir schicken Euch ins Konzert! Erlebt das Geschwister-Duo Kirill & Alexandra Troussov mit Ihrer Virtuoso Gala Es ist wieder so weit: Das weltweit gefeierte Geschwister-Duo Kirill & Alexandra Troussov ist erneut live in seiner Heimatstadt München zu erleben – dieses Mal mit einer VIRTUOSO GALA am 17. März in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München,  mit Stargast Benedict Kloeckner! Es erwartet Euch ein einzigartiger Gala-Abend mit virtuosen Juwelen der Romantik u.a. von Paganini, 08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält