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Drei Tote am Wochenende: Polizei warnt vor gefährlichen Drogen

München / Brannenburg / Wasserburg: Am vergangenen Wochenende wurden zwei Männer und eine Frau tot in ihren Wohnungen aufgefunden. Offenbar hatten die Betroffenen Drogen konsumiert. Die Zahl der Drogentoten ist bisher in diesem Jahr besonders hoch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und warnt in diesem Zusammenhang vor dem Konsum synthetischer Betäubungsmittel und deren unkontrollierbaren Folgen.

 

Am späten Freitagabend, 13.03.15, verständigte eine Nachbarin die Polizeiinspektion Brannenburg, dass sie eine 23-jährige Frau und ihren 32-jährigen Lebensgefährten seit Donnerstagabend nicht mehr gesehen hätte. Die beiden Personen, die als langjährige Drogenkonsumenten bekannt waren, wurden leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Kripo Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Todesursache.

 

Ein 18-jähriges Mädchen aus einer Gemeinde im nördlichen Landkreis informierte am frühen Samstagmorgen, 14.03.15, die Polizei über den Konsum einer synthetischen Droge zusammen mit ihrem 21-jährigen Freund in der Nacht auf Samstag. Der junge Mann liege nun leblos in der Wohnung und sei offensichtlich an der Einnahme des Betäubungsmittels verstorben.

 

In beiden Fällen sind noch weitergehende toxikologische Untersuchungen erforderlich.

 

Aufgrund der beiden Fälle vom Wochenende warnt die Kriminalpolizei erneut vor dem Konsum von Drogen und deren nicht absehbaren Folgen. Auch in München ist die Zahl der Drogentoten stark angestiegen. Erst vergangenen Woche wurde in Trudering ein 27-Jähriger tot aufgefunden. Er ist damit der 17. Drogentote in der Landeshauptstadt in diesem Jahr. 2014 waren es zu diesem Zeitraum sechs tote Personen.

 

Insbesondere das Risiko bei der Einnahme von synthetischen Drogen ist für den Konsumenten weder abschätzbar noch beherrschbar. Gerade chemisch erzeugte Betäubungsmittel sind durch ihre Zusammensetzung, den teilweise unbekannten Inhaltsstoffen und deren Dosierung, für den Verbraucher nicht zu kontrollieren. Schon die Einnahme einer einzigen Tablette kann tödliche Folgen haben.

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