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Unfall auf der A99 - ein Schwerverletzter, 100.000 Euro Schaden

Am Samstagmorgen des 11. April ereignete sich auf der A99 Richtung Stuttgart ein Verkehrsunfall. Fünf Personen wurden leicht verletzt, eine dagegen schwer. Zudem entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro.

 

 

Um kurz vor 7 Uhr kam am Samstagmorgen der Fahrer eines Mercedes S 350 ins Schleudern. Nachdem er zunächst gegen die Mittelleitplanke prallte, traf sein Fahrzeug anschließend einen Hyundai, in dem eine vierköpfige Familie aus Rheinland-Pfalz unterwegs war. Während der Mercedes auf dem Standstreifen liegen blieb, kam der Hyundai auf dem 2. Fahrstreifen zum Stehen.

 

Dadurch war ein Sattelzug, mit slowenischer Zulassung, der auf die Unfallstelle zu fuhr, gezwungen ein Ausweichmanöver einzuleiten. Dabei stürzte der Lkw um und durchbrach sogar die seitliche Leitplanke. Während die Sattelzugmaschine auf einem angrenzenden Grünstreifen liegen blieb, hing der angehängte Tieflader quer über Teile der Autobahn.

 

Rettungshubschrauber bringt Lkw-Fahrer ins Krankenhaus

 

Der Fahrer konnte nur durch die Feuerwehr aus dem Führerhaus geborgen werden und wurde anschließend per Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht. Die Passagiere des Hyundai wurden nur leicht verletzt, wurden aber dennoch zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

Der Unfallverursacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Zudem verweigerte er einen Alkoholtest, woraufhin zunächst eine Blutentnahme veranlasst und sein Führerschein sichergestellt wurde.

 

Außerdem wurden einige Trümmerteile auf die, unter der Autobahn hindurchführende, Staatsstraße geschleudert. Dabei wurde der Pkw VW Touran einer 48-jährigen Frau getroffen. Zum Glück blieb die Fahrerin unverletzt. Auch auf der Autobahn litten zwei Fahrzeuge unter den Trümmerteilen, die ihr Auto beschädigten.

 

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100.000 Euro Schaden

 

Erst nach mehreren Stunden wurde der Großteil der Autobahn wieder freigegeben, da sich vor allem die Sicherung des Lkws als schwierig erwies und dieser nur durch den Einsatz von Kränen gegen ein weiteres Abrutschen gesichert werden konnte.

 

Daher musste der Verkehr am Autobahndreieck München-Feldmoching auf die A 92 umgeleitet werden. Doch schon am Vormittag konnte zumindest ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden.

 

Der entstandene Schaden beträgt sich laut Polizei derzeit auf mindestens 100.000 Euro.

 

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