Di., 12.11.2013 , 09:02 Uhr

Geisterfahrer auf der A99 bei München fordert zwei Todesopfer

Am Montagabend gegen 21 Uhr ist ein 22-jähriger Mann mit seinem BMW 525 falsch auf die A99 gefahren. Auf Höher der Anschlussstelle Ludwigsfeld stieß der Geisterfahrer erst mit einem Mercedes zusammen. Dessen Fahrer, ein 42-jähriger Mann, erlitt schwere Verletzungen bei dem Zusammenprall. Unmittelbar danach prallte der Falschfahrer frontal mit einem entgegenkommenden BMW zusammen. Der Fahrer, ein 32-jähriger Mann und der Geisterfahrer überlebten diesen Zusammenstoß nicht und verstarben an der Unfallstelle. Nur mit Hilfe der Feuerwehr war es möglich, die beiden Leichen aus den völlig deformierten Fahrzeugen zu bergen.
Die Staatsanwaltschaft München I hat ein Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs in Auftrag gegeben.
Die A99 in Richtung Stuttgart war für etwa 4 Stunden total gesperrt. Rund 40 Kräfte der Feuerwehren aus Oberschleißheim, Badersfeld, der Freiwilligen Feuerwehr Lochhausen und der Berufsfeuerwehr München unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme, der Bergung des Verletzten, der Leichen sowie notwendiger Verkehrsmaßnahmen bis hin zum Abtransport der Autowracks.

 

Zeugenaufruf:


Bislang konnte die Verkehrspolizei Freising nicht klären, wie der Unfallverursacher auf die falsche Richtungsfahrbahn kam. Es liegt eine Zeugenaussage vor, wonach der Falschfahrer unmittelbar vor dem Unfall gesehen wurde. Weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizei Freising, Tel. 08161-952-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mh / Polizei

 

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