Fr., 29.01.2016 , 12:08 Uhr

Bayern bleibt Deutschlands Bier-Hochburg

In Bayern wird weiterhin das meiste Bier gebraut – jedes vierte deutsche Bier stammte im vergangenen Jahr aus dem Freistaat. Aufgrund der Fußball-Europameisterschaft 2016 rechnen Experten dieses Jahr mit einem noch höheren Bierverbrauch.

 

 

Bayern bleibt das wichtigste Bier-Bundesland. Jedes vierte deutsche Bier wurde im vergangenen Jahr im Freistaat gebraut, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Auf dem zweiten Platz landete erneut die Pils-Hochburg Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 23,4 Prozent. Die bayerischen Brauereien hatten auch den größten Anteil an Exporten: Fast jede dritte dort gebraute Maß (30,5 Prozent) ging ins Ausland.

 

 

Die zunehmende Beliebtheit deutschen Biers in Übersee hat den Brauereien im vergangenen Jahr das Geschäft gerettet. Die Bier-Exporte stiegen 2015 um 4,0 Prozent, während der Absatz in Deutschland um 0,7 Prozent auf ein Rekordtief von 79,5 Millionen Hektolitern fiel. Zusammengenommen stieg die Biermenge im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent auf 95,7 Millionen Hektoliter.

 

Die Zahlen basieren auf der Biersteuer-Statistik. Die steuerfreien Biere ohne Alkohol werden dabei nicht erfasst – wohl aber bierhaltige Mischgetränke, deren Menge im Jahresvergleich um 2,9 Prozent zurückging. Sie machen gut 4 Prozent des gesamten Absatzes aus. In den steuerfreien Mengen ist auch als kleiner Anteil der sogenannte Haustrunk enthalten, den Brauereien ihren Mitarbeitern überlassen.

 

 

Der Deutsche Brauerbund bezeichnete 2015 als erfolgreiches Jahr, das auch ohne sportliches Großereignis das Niveau des Vorjahres erreicht habe. Die Nachfrage nach alkoholfreien Bieren steige weiter. 2016 erwarte man positive Einflüsse durch die Fußball-Europameisterschaft und das 500. Jubiläum des deutschen Reinheitsgebots.

 

 

(dpa/lby)
Waren es 2014 noch 7,7 Millionen Liter Festbier, tranken die Besucher 2015 lediglich 7,3 Millionen Liter, sagte Bürgermeister Schmid und berief sich dabei auf die Angaben der Festwirte. Mehr zur Wiesn 2015 finden Sie hier.

Bayern Bier Wiesn

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird