Mi., 14.11.2018 , 10:34 Uhr

Dürfen bayerische Polizisten in Zukunft eine Tätowierung haben?

Am Mittwoch (14.11.) entscheidet der bayerische Verwaltungsgerichtshof in München, ob sich ein bayerischer Polizist trotz Verbots des Polizeipräsidiums eine sichtbare Tätowierung stechen lassen darf. Die Gewerkschaft der Polizei schätzt den Ausgang der Verhandlung als Grundsatzurteil mit Signalwirkung ein.

 

Update: das Gericht hat entschieden: Weiterhin darf kein Tatoo getragen werden. Mehr dazu hier.

 

Der Beamte hatte bereits vor 5 Jahren beantragt, sich ein Tattoo mit der Aufschrift „ALOHA“ auf den Unterarm tätowieren lassen zu dürfen. Ein hawaiianischer Schriftzug, der für Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl steht. Der Antrag wurde von dem Polizeipräsidium Mittelfranken mit Bezug auf das bayrische Beamtengesetz – Artikel 75 – abgelehnt.

 

Nun klagt der bayerische Polizist gegen das Verbot, da er die damalige Regelung des Innenministeriums zum „Erscheinungsbild der Polizei“ von 2005 für veraltet hält.

 

Im Freistaat handelt es sich hierbei um eine Grundsatzentscheidung des Gerichtes. Zuvor konnte ein Polizist im westfälischen Münster bereits erfolgreich gegen das Tattooverbot vorgehen. Und auch die Berliner Polizei spricht sich inzwischen nicht mehr gegen Tätowierungen bei der Polizei aus, sofern sie „in vollem Einklang zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ stehen.

 

Ob auch in Bayern zukünftig das Tattooverbot eingeschränkt werden soll, steht nun noch aus.

bayerischer Verwaltungsgerichtshof Bayern GdP Polizei Tätowierung tattoo Verwaltungsgericht

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche