Mi., 05.09.2018 , 11:14 Uhr

Forum Schwanthalerhöhe: Anwohner klagen über die Bauarbeiten

Das Einkaufszentrum „Forum Schwanthalerhöhe“ soll am Donnerstag und Freitag nur zum Teil eröffnet werden. Die Arbeiten für einige Center-Geschäfte sind demnach noch nicht abgeschlossen. Die Anwohner sind von den Bauarbeiten genervt und beschweren sich unter anderem über den Baulärm.

 

Seit zwei Jahren wird an dem Einkaufszentrum gearbeitet. Morgen eröffnen die Apotheke, die Parfümerie und ein Vollcorner. Die Restaurant Kette L’Osteria folgt am Freitag.
Der komplette Betrieb soll erst im Laufe des kommenden Jahres eröffnen. Für den 3.000 Quadratmeter großen Edeka im Untergeschoss gibt es bspw. noch keinen Eröffnungstermin.

 

Die Handelsflächen lagen zuvor brach, seit 2013 das Möbelhaus XXXLutz und 2015 der Spielzeughändler Toys’r’us ausgezogen waren. Das leerstehende Gebäude, welches aus zwei Teilen besteht, wurde zur einen Hälfte von der Hamburger Immobilienfirma HBB aufgekauft, den anderen Teil besitzt die Bayerische Hausbau. Beide taten sich zusammen, um das Konzept eines Einkaufszentrums zu verwirklichen. Dafür investiert die HBB eine stolze Summe von 240 Millionen Euro. Der Bayerische Hausbau wollte zu ihren Investitionen keine Angaben machen.

 

 

Die Anwohner haben betreffend des Einkaufzentrums gemischte Gefühle. Einerseits freuen sie sich auf die Neugestaltung und weitere Einkaufsmöglichkeiten. Andererseits hätten sie sich mehr Platz für soziale und kulturelle Nutzung gewünscht. In den letzten Wochen scheinen die kritischen Stimmen jedoch zu überwiegen. Die Anwohner beschweren sich über den ständigen Baulärm, Dreck und Staub. Die Arbeiten gehen von 7 bis 20 Uhr und manchmal sogar bis 22 Uhr. Wegen des bevorstehenden Oktoberfests, erwirkten die Bauherren zusätzlich eine Sondergenehmigung, um an zwei Sonntagen arbeiten zu dürfen. Der Baulärm überschreite täglich die Immissionsrichtwerte, so die Anrainer. Verärgert sind die Anwohner auch dadurch, dass die umliegenden Straßen als Zufahrtsstraßen und Materiallager genutzt werden. Es gebe außerdem keine verfügbaren Parkplätze mehr. Die Mieter, die vom Baulärm betroffen sind, fordern als Entschädigung drei Monatskaltmieten. Der Forderung möchten die Firmen nach aktuellem Stand nicht nachkommen.

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