Do., 29.06.2017 , 14:13 Uhr

Kampf gegen Klimawandel übersteigt geplante Investitionen

Die G20-Nationen müssten ihre Investitionen in erneuerbare Energien einer aktuellen Studie zufolge fast verdoppeln, um den Klimawandel zu begrenzen.

 

Notwendig seien bis 2035 alljährlich rund 700 Milliarden Dollar, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Zu diesem Schluss kommt der am Donnerstag publizierte neue Klima- und Energiemonitor der Allianz-Versicherung und der zwei Nichtregierungsorganisationen Germanwatch und New Climate Institute.

 

Allein China als größter Emittent von Treibhausgasen müsste demnach geschätzt fast 210 Milliarden Dollar jährlich in erneuerbare Energien investieren, die USA gut 140 Milliarden Dollar. Die Regierungen allein wären nach Einschätzung der Fachleute mit dem immensen Geldbedarf finanziell überfordert.

 

„Wir sehen, dass der Bedarf an Investitionen so groß ist, dass der Kraftakt nur gemacht werden kann, wenn große und finanzkräftige internationale Investoren einsteigen“, sagte Niklas Höhne, Gründer der Denkfabrik New Climate Institute. Die besten Bedingungen für Investoren in erneuerbare Energien sehen Höhne und seine Co-Autoren in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Den deutschen Investitionsbedarf schätzen sie auf 23 Milliarden Dollar jährlich.

 

dpa/as

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