Do., 20.12.2018 , 10:34 Uhr

Machbarkeitsstudie: eine Seilbahn für München?

Bald schon könnte neben Bahn, Bus und Tram eine Seilbahn die Münchner von A nach B bringen. Der Stadtrat hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

 

Über ein neues, ungewöhnliches Verkehrsmittel wird in München schon lange diskutiert. Um eine Seilbahn im Norden der Stadt zu prüfen, hat der Stadtrat nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Geplant ist eine Ost-West-Verbindung zwischen dem U-Bahnhof Studentenstadt, der Tramhaltestelle Schwabing Nord, dem U-Bahnhof Frankfurter Ring und dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld. Die Verbindung soll rund 4,5 Kilometer lang und in etwa 50 bis 60 Meter Höhe über der Straße schweben.

 

In der Machbarkeitsstudie sollen außerdem acht Verlängerungsmöglichkeiten geprüft und ein Vergleich zwischen Seilbahn und Schnellbus sowie Tram gezogen werden. Eine U-Bahn hat den Vorteil, dass sie deutlich mehr Passagiere in der gleichen Zeit transportieren könnte, die Kosten seien jedoch viel höher. Bus und Tram müssten hingegen mit bereits bestehenden Transportmitteln den gleichen verfügbaren Raum nutzen. Die günstigere Seilbahn, die zudem einen bislang ungenutzten Weg beansprucht, scheint daher eine optimale Lösung zu sein. Für die Studie sowie nötige Vorarbeiten genehmigte der Münchner Stadtrat ein Budget von 570.000 Euro.

 

 

Seilbahnen sind längst nicht mehr ausschließlich in Ski- und Wandergebieten im Einsatz. In einigen Metropolen, wie zum Beispiel in New York City, werden Passagiere bereits schwebend transportiert. „Eine Seilbahn bietet im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Perspektiven: Sie könnte überraschend viele Passagiere in kurzer Zeit transportieren und wäre gleichzeitig schnell und verhältnismäßig kostengünstig zu realisieren“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter.

 

 

 

ft

Dieter Reiter Öffentlicher Nahverkehr Seilbahn Stadtrat Transportmittel Verkehr

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2026 Langzeitpraktikant*in Redaktion in Vollzeit 40h/Woche 09.09.2026 Sommer-Staycation in Bayern 2027. Warum die Airbnb-Geschenkkarte zum flexiblen Reisegutschein wird Der späte Start hat einen Vorteil, den viele erst auf den zweiten Blick sehen. Während in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Ende August die Schule wieder läuft, haben bayerische Familien noch zwei volle Ferienwochen vor sich. Wer diese zweite Hälfte nutzt, findet an Chiemsee, Tegernsee oder Bodensee spürbar mehr Ruhe und häufig auch günstigere Unterkünfte als im 04.09.2026 B2B-Marketing zur Wiesn: Wie Unternehmen das Oktoberfest 2026 strategisch nutzen Der September 2026 steht in München und weit über die Stadtgrenzen hinaus wieder ganz im Zeichen der bayerischen Tradition. Für Unternehmen bietet diese Zeit eine hervorragende Gelegenheit, Geschäftsbeziehungen abseits des klassischen Büroalltags zu pflegen und zu vertiefen. Das größte Volksfest der Welt ist nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein idealer 03.09.2026 Professionelle Reinigungsmittel für Haushalt und Gastronomie: Effizienz und Hygiene auf höchstem Niveau Wer einmal erlebt hat, wie mühelos ein professioneller Fettlöser hartnäckige Einbrennrückstände vom Backofenrost löst, will nie wieder zur Drogerieware zurückgreifen. Genau diesen Qualitätssprung bietet der Wisch-Star Hygiene Shop – ein Sortiment, das ursprünglich für Profiküchen und Großbetriebe entwickelt wurde, aber längst auch in anspruchsvollen Privathaushalten seinen festen Platz gefunden hat. Professionelle Reinigungsmittel für Haushalt und