Di., 28.03.2017 , 10:45 Uhr

Mord an Millionärin - Staatsanwaltschaft klagt Bruder an

Heute beginnt in München der Prozess gegen Róbert P., der seine vermögende Schwester getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft sieht Heimtücke als Motiv. Wollte er ihr Geld erben oder sie für ihren ausschweifenden Lebensstil bestrafen?

 

Das Leben der Geschwister hätte nicht unterschiedlicher verlaufen können. Elvira S. schwelgte insbesondere seit dem Tod ihres Ehemannes in Luxus, gab in manchen Monaten bis zu 50.000 € aus. Ihren in Ungarn lebenden Brunder und seine Familie unterstützte sie hingegen mit monatlichen Zahlungen in Höhe von 900 €.

 

Den Ermittlungen zufolge war Róbert P. am 31. Januar 2016 nach München gereist, um seiner Schwester beim Umzug zu helfen. Seit dem Tod ihres Mannes wohnte sie in einem luxuriösen Wohnhaus an der Thalkirchner Straße 56, hatte sich dann aber in der Müllerstraße eine ähnlich schicke Eigentumswohnung gekauft.

 

 

Allem Anschein nach missfiel dem Bruder der schwenderische Lebensstil von Elvira S., während er mit seiner Familie in finanziell beengten Verhältnissen in Ungarn in ständigen Geldsorgen lebte. Das Fass zum überlaufen brachte wohl ein Streit, nach dem der Täter mitbekommen hatte, wie das Opfer eine Rechnung über eine sechsstellige Summe über den Concierge des Hauses veranlasste.

 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schlang der Angeschuldigte daraufhin der Geschädigten im Schlafzimmer der Wohnung ohne Vorwarnung von hinten eine Gummischnur  um den Hals oder würgte sie mit beiden Händen bis zum Tod. Letzters soll es zunächst versucht haben, bis sie ohnmächtig zu Boden ging. Nach ein paar Minuten soll er bemerkt haben, dass sie noch lebte, um seine Tat zu Ende zu bringen.  Danach flüchtete er zurück nach Ungarn – einen Tag später entdeckte jemand von der Wohnungsverwaltung die Leiche von Elvira S..

 

Das Opfer hatte testamentarisch für ihren Bruder vorgesorgt, er sollte monatlich 2000 Euro erhalten für den Fall, dass seine Schwester stirbt. Auch andere Familienmitglieder waren im Testament begünstigt.

 

+++++ Update ++++++++

 

Róbert P. hat vor dem Landgericht München den Mord an seiner Schwester gestanden. Der angeklagte 37-Jährige übernehme die volle Verantwortung für die Tat und bekenne sich schuldig, so seine Anwältin.

 

bn

arme Concierge Elvira S erdrosselt erwürgt Hals Millionärin München Reich Róbert P Täter Testament Thalkirchner Straße Ungarin Ungarn

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 09.04.2026 Die schönsten Camperrouten rund um München für ein Wochenende München liegt in einer Region, die wie geschaffen ist für kurze Roadtrips mit dem Camper. Innerhalb weniger Stunden erreicht man Seen, Alpenpässe und kleine Orte mit traditioneller Architektur. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, das Wochenende im eigenen Tempo zu verbringen und spontan neue Orte zu entdecken. Wer einmal mit dem Camper unterwegs 18.12.2025 Zahngold verkaufen in München: So holen Sie das Beste aus alten Kronen und Brücken heraus Viele Menschen haben zu Hause noch kleine Döschen mit alten Kronen, Brücken oder Inlays liegen – entweder vom letzten Zahnarztbesuch oder von den Eltern und Großeltern. Was häufig nicht beachtet wird: dass darin ein beachtlicher Wert stecken kann. Zahngold besteht in der Regel aus hochwertigen Edelmetall-Legierungen und kann – richtig verkauft – einen unerwarteten Geldbetrag