Fr., 17.07.2015 , 09:15 Uhr

München: Jugendliche vor dem Ertrinken aus der Isar gerettet

Badegäste haben drei Jugendliche am Donnerstag aus der Isar gerettet. Die jungen Männer konnten nicht schwimmen und hatten zuvor offenbar gemeinsam Marihuana geraucht.

 

Die drei Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 hielten sich am Donnerstag, gegen 17.40 Uhr, auf der Mittelinsel bei der Corneliusbrücke auf und konsumierten nach Angaben von Zeugen gemeinsam Marihuana. Im Anschluss wollten sie in der Isar baden. An der Stelle vor der Insel befindet sich eine Staustufe. Danach ist die Isar zwar nicht besonders tief, aber es kommt zu Unterströmungen. Die drei Afghanen gingen an dieser Stelle in die Isar, obwohl sie nicht schwimmen können und aufgrund des Drogenkonsums nicht Herr ihrer Sinne waren. Der Erste geriet aus unbekannten Gründen sofort unter Wasser. Als die anderen beiden versuchten, ihn zu retten, gerieten sie ebenfalls unter Wasser.

 

 

Hinzukommende Badegäste konnten die drei Jugendlichen aus dem Wasser ziehen. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei waren zwei der Jugendlichen nicht ansprechbar. Der dritte hatte lediglich eine kleine Risswunde an der Hand und stand deutlich unter Drogeneinfluss. Auf der Mittelinsel befanden sich zeitgleich ca. 30 Jugendliche, die dort feierten und badeten. Diese gingen die eingesetzten Polizeiund Rettungskräfte sofort verbal an und behinderten die polizeilichen Maßnahmen. Eine Person musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Hinzugerufene Beamte erteilten Platzverweise, um einen Aktions- und Behandlungsraum zu schaffen.

 

 

Die drei Jugendlichen wurden mittels Rettungsboot über die Isar geborgen und anschließend durch den Rettungsdienst in  Krankenhäuser verbracht. Nach erster Untersuchung im Krankenhaus stellte sich heraus, dass die Jugendlichen dank der schnellen Hilfe, außer einer Risswunde an der Hand und eine Platzwunde am Kopf durch den Badeunfall keine Verletzungen davon getragen hatten. Jedoch mussten alle drei wegen des Verdachts der Drogenintoxikation stationär in den Krankenhäusern verbleiben. Bereits am vergangenen Mittwoch wurden zwei deutsche Jugendliche wegen Marihuana-Konsums auf dem Weg zur Schule von der Polizei erwischt.

 

dpa

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