Di., 30.05.2017 , 13:09 Uhr

Obersendling: Zeitungsdieb schlägt auf Kontrolleure ein - Zeugen gesucht!

Als zwei Zeitungsverkäufer an einer Bushaltestelle in der Aidenbachstraße Kontrollen bei einem Zeitungsständer durchführten, wurden sie von einem Mann, der zu wenig eingeworfen hatte, attackiert.

 

Obersendling – Am vergangenen Montagmorgen, den 29. Mai 2017, kontrollierten ein 42-jähriger und ein 53-jähriger Zeitungsverkäufer den Zeitungsständer in der Aidenbachstraße bei der Bushaltestelle Murnauer Straße. Sie versicherten sich, dass die Personen, die eine Zeitung kaufen, auch den genauen Geldbetrag einwarfen.

 

Als ein Radfahrer zum Ständer kam, Münzen einwarf und sich eine Zeitung heraus nahm, gingen die Kontrolleure auf den Mann zu und zeigten ihm ihre Ausweise. Anschließend forderten sie ihn auf zur Box zu kommen, um das Geld zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass er nur 22 Cent eingeworfen hatte, anstatt der 90 Cent, die die Zeitung normalerweise kostet.

 

Die zwei Kontrolleure machten ihn darauf aufmerksam, dass er zu wenig bezahlt hatte. Der Radfahrer jedoch wollte nicht mehr bezahlen und versuchte, mit seinem Fahrrad und der Zeitung wegzufahren. Daraufhin hielt der 42-jährige Kontrolleuer das Rad des Mannes am Gepäckträger fest. Nun wurde der Radfahrer aggressiv und schlug nach den Kontrolleuren mit Armen und Beinen und schleuderte mit dem Fahrrad um sich.

 

Der 42-Jährige zog sich Verletzungen am Ellenbogen zu und der 53-jährige Kontrolleur wurde an der Schulter verletzt, sodass beide nach der Attacke einen Arzt aufsuchen mussten.

 

Der Fahrradfahrer konnte glücklicherweise von Beamten der Polizeiinspektion 29 (Forstenried) festgenommen werden, wobei sich herausstellte, dass der Täter ein 60-jähriger Münchner ist.

 

Zeugenaufruf:

 

Die Polizei bittet alle Personen, vor allem Menschen, die zum Tatzeitpunkt an der Bushaltestelle Murnauer Straße gewartet haben und sachdienliche Hinweise geben können, sich bei dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, unter der Telefonnummer: 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle, zu melden.

 

 

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