Do., 10.11.2016 , 10:26 Uhr

Ökologisches Bewusstsein schaffen: Schüler bauen Fußabdruck-Labyrinth

Das P-Seminar des St-Ursula-Gymnasiums Hohenburg hat ein Projekt zum Nachdenken in Oberbayern ins Leben gerufen. Dazu haben die Schülerinnen ein Labyrinth in Form eines riesigen ökologischen Fußabdrucks gebaut. In dem Irrgarten werden die Besucher immer wieder vor neue Aufgaben gestellt und müssen sich ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag durch zwei Meter hohe Buchen-Hecken erkämpfen.

 

 

Betreten wird das Labyrinth durch die Ferse des begehbaren ökologischen Fußabdrucks. An jeder Kreuzung trifft der Besucher auf eine Tafel mit einer Frage bezüglich Umwelt und Nachhaltigkeit. Hier werden die Interessenten mit Alltags-Situationen konfrontiert. Wie zum Beispiel kann man im Winter Heizenergie sparen? Worauf sollte man beim Lebensmittelkauf achten?

 

 

Die verschiedenen Antworten weisen in unterschiedliche Richtungen. Falsche und demnach un-ökologisch beantwortete Fragen enden in einer Sackgasse. Wird die Frage jedoch richtig beantwortet, ist man dem Ausgangs des Labyrinths wieder einen Schritt näher gekommen. Hat man es einmal bis zu den Zehen des riesigen Fußes geschafft, erwarten einen weitere Denkanstöße für eine nachhaltige Lebensweise. Das Projekt befindet sich bei der Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

 

 

Mit dem Bau des Irrgartens wollen die Schülerinnen das Bewusstsein anderer Jugendlicher, aber auch Erwachsener, wecken. Sie wollen die Botschaft überbringen, dass alle Menschen verantwortungsvoll mit dem Planeten umgehen müssen. Im Vordergrund steht dabei das Handeln eines jeden Einzelnen, der bereits mit einer kleinen Änderung des Verhaltens einen wichtigen Beitrag leisten kann.

 

 

 

 

Wie formulieren wir unsere Botschaften, damit sie ankommen? Und wie verpacken wir die Informationen in kleine Häppchen, die auch gelesen werden? Über diese Fragen diskutierten die Schüler und Verantwortlichen mit einem Text-Coach und Autor aus München. Dieser überarbeitete zusammen mit ihnen die Texte der Stationen im Irrgarten. Ziel war es, mit präzisen und möglichst einfachen Texten, ein Bewusstsein der Menschen gegenüber ihrem eigenen zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Vielen herzlichen Dank an Matthäus Krinner für das Foto. Mehr seiner Arbeiten gibt es auch unter: www.hias-krinner.de

dw

 

Alltag aufgaben Aufmerksamkeit Bewusstsein Botschaft Denkanstoß denken Energie Erde Fuss Fußabdruck Grün Irrgarten Labyrinth Lebensweise menschen Nachdenken nachhaltig Nachhaltigkeit Ökologie Ökologisch P-Seminar Planet Projekt retten schonen Schüler Umwelt Umweltbewusstsein welt

Das könnte Dich auch interessieren

01.06.2026 Vom Gärtnerplatz bis nach Giesing: So lebt München die Reparatur-Revolution Der ökologische Fußabdruck: Was ein Neukauf wirklich kostet Jedes neue Smartphone, jeder Laptop und jedes Tablet hat eine unsichtbare, aber gewaltige Geschichte, bevor es überhaupt in den Regalen der Münchner Geschäfte landet. Die Herstellung von Elektronik ist ein extrem ressourcenintensiver Prozess. Für die Produktion eines einzigen Smartphones werden seltene Erden wie Kobalt, Tantal und Gold 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei