Fr., 18.05.2018 , 10:50 Uhr

16.000 Stunden Stau in Bayern: Droht der Stau-Kollaps?

 

 

Die Staus auf Bayerns Autobahnen werden länger und länger: Im vergangenen Jahr gab es 9000 Staus, die insgesamt 16 000 Stunden dauerten – umgerechnet fast 667 Tage. Das geht aus der Antwort des Bauministeriums auf eine Anfrage von SPD-Fraktionschef Markus Rindespacher hervor. Im täglichen Schnitt waren das 25 Staus – im Vergleich zum Vorjahr sei das fast ein Drittel mehr, sagte Rinderspacher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. «Bayern droht der Verkehrskollaps.»

 

Die Gesamtlänge der bayerischen Staus schätzt das Ministerium auf 78 000 Kilometer. Der SPD-Politiker warf der Regierungspartei Untätigkeit vor: «Und die CSU schaut tatenlos dabei zu, wie sich endlose Fahrzeugschlangen durch die bayerischen Landschaften wälzen.»

 

Rinderspacher wirft der Staatsregierung vor, zu wenig für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Eisenbahn zu tun: «Wer den Schienenverkehr so vernachlässigt wie die CSU, kann über immer neue Staurekorde auf den bayerischen Autobahnen nicht verwundert sein», sagte der SPD-Fraktionschef. Er verwies auf die Prognosen, denen zufolge in den nächsten Jahren eine weitere Steigerung des Schwerlastverkehrs auf den Fernstraßen zu erwarten ist.

 

Nach der Analyse des Münchner Verkehrsministeriums ist Hauptursache der Staus der starke Verkehr. Hinzu kommen Unfälle und Baustellen. Wie lange ein einzelner Autofahrer durchschnittlich im Stau steht, lässt sich aus der Statistik nicht abschätzen.

 

Die Staatsregierung hat demnach von 2013 bis 2017 zwei Milliarden Euro ausgegeben, um das Stauproblem zu lindern.

 

dpa

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