Mo., 11.02.2019 , 13:50 Uhr

Tourismusrekorde in Bayern – Über 39 Millionen Gäste und 99 Millionen Übernachtungen.

Schon wieder ein Rekordjahr: Zum siebten Mal hintereinander konnte der Tourismus in Bayern sein Vorjahresergebnis verbessern. Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger freut sich über 99 Millionen Übernachtungen im Jahr 2018.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bis zu 600 000 Menschen arbeiten in Bayern im Tourismusbereich – insbesondere in den ländlichen Regionen. Im bayerischen Tourismus steckt weiter Potenzial. Das Ziel ist dieses zu heben und die Rahmenbedingungen zu schaffen, verkündet Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger in München, damit die Entwicklung anhält. Hauptreiseanlässe waren in der Vergangenheit ein Urlaub auf dem Land oder in den Bergen, gefolgt von Städtereisen sowie dem Sport- und Aktivurlaub.

 

„Der Bayerntourismus eilt von Rekord zu Rekord. Mit 98,7 Millionen Übernachtungen konnte 2018 der Vorjahreswert um nochmals 4,6 Prozent gesteigert werden. Bei den Gästeankünften war es sogar ein Plus von 4,9 Prozent auf 39,1 Millionen. Die bayerischen Tourismusbetriebe unternehmen ständig Anstrengungen, den gestiegenen Ansprüchen an Komfort und Qualität immer einen Schritt voraus zu sein – mit Erfolg, wie die heutigen Zahlen beweisen.“

 

 

Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger will die Unterstützung für die Branche deutlich ausweiten. Die Ausgaben von derzeit 64 Millionen Euro jährlich sollen um etwa 30 Prozent steigen. Die Präsidentin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes – DEHOGA – Angela Inselkammer, sieht die neuen Rekordzahlen als Bestätigung der Arbeit.

„Die Zahlen sind ein eindrucksvoller Beleg unserer Gastgeberqualitäten in Bayern und verdeutlichen wie wichtig die Hotellerie und Gastronomie für den Tourismus sind, denn ohne uns geht gar nichts! Ohne uns hätten Touristen kein Bett zum Schlafen. Ohne uns hätten Ausflügler keine Wirtschaft zum Einkehren. Ohne uns gäbe es keine Tagungen, Messen und Kongresse.“

 

Vor allem die Tourismuswerbung soll weiter ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben werden. Unterstützung benötigt das Hotel- und Gaststättengewerbe durch Ivestitionen für ein Gaststättenmodernisierungsprogramm, um den schleichenden Niedergang der Dorfwirtschaften zu beenden.

 

„Allein dafür stellen wir 15 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Unser Gaststätten-Modernisierungsprogramm steht in den Startlöchern und wird die bestehenden Kapazitäten im Gastronomiebereich erhalten, ausbauen und zukunftsfähig machen. Bayerische Wirtshauskultur ist ein Aushängeschild des Freistaats und ein Magnet für den Tourismus. Das Geld ist gut angelegt.“, erklärt Hubert Aiwanger bei der Jahrespressekonferenz.

 

Starten wird das Programm Mitte Mai nach Verabschiedung des Haushalts durch den Landtag. Es wird kleinere Gasthäuser in Städten unter 100.000 Einwohner mit einem Fördersatz von bis zu 40 Prozent bei ihren Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen unterstützen.

Hubert Aiwanger will insbesondere den ländlichen Raum stärken, deshalb setzt er auf Urlaub in Bayern und auf die Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten. Bayern stehe für unverbrauchten Natururlaub. Auch für Einheimische gebe es noch viel zu entdecken.

 

„Ich will, dass die Menschen nicht in den Flieger steigen müssen, sondern in Bayern Urlaub machen. Da finden sie alles!“

 

Der „Urlaub dahoam“ ist wieder modern. Das gilt für alle Zielgruppen, sei es Aktivurlauber, Erholungsurlauber und speziell auch Familien. Als Natururlaubsland Nummer 1 der Deutschen, hat Bayern in diesem Bereich die Kompetenz. Die Heilbäder und Kurorte zählen zu den Erfolgsgaranten im bayerischen Tourismus. Unter den Top 20 – Destinationen sind elf Heilbäder und Kurorte.

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