Di., 26.07.2016 , 11:57 Uhr

Urlaubszeit ist Stauzeit: So kommen Sie trotzdem stressfrei an

In diesem Jahr könnte es auf den Autobahnen noch voller werden als sonst – Manche Urlaubsländer fallen aufgrund der Sicherheitslage weg. Wegen der Terrorgefahr an Flughäfen und Bahnhöfen fahren viele lieber mit dem Auto. Damit das stressfrei klappt, haben wir einige Tipps zusammengefasst.

 

Urlaubsziele wie Italien, Kroatien und Österreich sind bei den Deutschen sehr beliebt. In diesem Jahr vielleicht noch mehr als sonst. Mit dem Putschversuch in der Türkei fällt ein weiteres Ziel aufgrund von Unruhen für viele Urlauber weg. Außerdem gilt für Flughäfen und Bahnhöfe eine erhöhte Terrorgefahr. Deswegen werden sich mehr Sonnenhungrige also sonst für eine Anreise mit dem eigenen Auto entscheiden. Das bedeutet aber auch: Die Straßen werden noch voller als sonst.

 

Video: ADAC testet Kindersitze

 

Alleine letztes Wochenende meldete der ADAC rund 1.000 Kilometer Stau – und die Sommerferien in Bayern haben noch nicht mal begonnen. Baustellen und Grenzkontrollen werden die Situation zusätzlich verschärfen. Damit Sie trotzdem stressfrei am Urlaubsort ankommen, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

 

Nicht am Samstag fahren

 

Besonders samstags ist mit Staus zu rechnen – denn das ist der beliebteste An- und Abreisetag. Wer die Möglichkeit hat, sollte deswegen erst sonntags oder montags losfahren. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: Vor- und nachmittags ist mehr los als in den frühen Morgen- und den späteren Abendstunden.

 

Wenn man dann doch im Stau steht, ist es wichtig, dass genug Essen und Trinken dabei ist. Wasser ist besser als Saft, denn der schmeckt warm nicht mehr. Auch bei den Snacks gilt: Lieber Sachen, die auch ungekühlt schmecken, denn im Stau kann es schon mal wärmer werden im Auto.

 

Gerade mit Kindern im Auto können Staus schnell anstrengend werden. Deswegen ist es wichtig, für gute Laune und Unterhaltung zu sorgen. Eltern sollten sich bereits vor der Abreise Gedanken über Spiele machen, die man gut im Auto spielen kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde „Ich sehe was, was du nicht siehst“?

 

Stau als Pause nutzen

 

Den Stau kann man auch super als Pause nutzen. Einfach an der nächsten Raststätte abfahren und sich die Füße ein bisschen vertreten. Wie wäre es mit einem Picknick im Grünen? Und bis alle gegessen haben, hat sich die Verkehrslage vielleicht auch schon wieder beruhigt. So hat man durch den Stau keine Zeit verloren, weil Pause muss ja sowieso sein.

 

Stauforscher raten davon ab, Staus zu umfahren. Oft leiten Navis oder das Radio ab. Doch laut den Forschern ist jede Ausweichstrecke schon nach kurzer Zeit dicht, wenn nur zehn Prozent der Autos abfahren. Dann doch lieber auf Kurs bleiben und Pause machen.

 

Video: Studie belegt – Mehr Unfälle durch Ablenkung am Steuer

 

Auch wenn der Eindruck oft ein anderer ist: Keine Spur ist im Stau schneller. Es macht also keinen Unterschied, ob man auf der rechten, der mittleren oder linken Spur unterwegs ist. Der Eindruck, dass es links schneller geht täuscht. Im Stau ist es zudem sowieso erlaubt, rechts an den langsameren Autos vorbeizufahren. Häufiger Spurwechsel bringt also nicht, außer zusätzlichen Stress.

Generell gilt: Seien Sie entspannt unterwegs – auch bei Stau! Sie sind auf dem Weg in den Urlaub.

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