Raubüberfall: Die Täter waren erst 14 – 16 Jahre alt

Nach neusten Informationen der Polizei waren die fünf Täter, die am Mittwoch Vormittag das Schaufenster eines Juweliers eingeschlagen hatten, zwischen 14 und 16 Jahre alt. Es handelt sich nach Aussage der Polizei um Jugendliche aus der Ukraine und aus Moldawien.

 

Der entstandene Schaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich.

 

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Tathergang:

 

Nach Aussage der Ermittler  geschah der Raubüberfall am Mittwoch, 12.02.2014, gegen 11.00 Uhr.

Die  fünf maskierten Täter schlugen zunächst die Scheibe der Eingangstür mit einem Vorschlaghammer ein. Dann
stürmten sie das Geschäft und fingen an, mit dem Vorschlaghammer und einer langstieligen Axt auf die Vitrinen in
den Verkaufsräumen einzuschlagen.

 

Ein Täter bedrohte den anwesenden Security-Mitarbeiter mit einem Schraubendreher. In der Zwischenzeit leerten die anderen Täter die Vitrinen und entwendeten daraus verschiedene dort enthaltene Schmuckstücke. Innerhalb kürzester Zeit verließen die Täter das Geschäft mit ihrer Tatbeute wieder und flüchteten zu Fuß. Dabei wurden sie zum Teil von Passanten verfolgt.

 

Dadurch gelang es den eintreffenden Polizeibeamten aufgrund der gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der
Polizeieinsatzzentrale vier Tatverdächtige noch in Tatortnähe festzunehmen. Im Rahmen der weiteren Sofortfahndung fiel dann ein BMW auf, der mit zwei männlichen Personen besetzt war. Eine durchgeführte Kontrolle ergab, dass die beiden Insassen ebenfalls einer Beteiligung an der Tat verdächtig waren.

 

Sie wurden daraufhin ebenfalls festgenommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurden in den folgenden
Stunden noch zwei Wohnungen durchsucht, die in Zusammenhang mit den Festgenommenen standen. Dabei
konnte eine weitere Person festgenommen werden. Die Ermittlungen durch die Münchner Kriminalpolizei in dieser
Sache dauern an.

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München