Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn — © Foto: Tierpark Hellabrunn/Eva Korb
Foto: Tierpark Hellabrunn/Eva Korb

Baby-Boom im Tierpark Hellabrunn

Frühlingszeit ist Jungtierzeit, zumindest im Tierpark Hellabrunn: Fast täglich kommen hier Jungtiere zur Welt und Entzücken die zahlreichen Besucher.

 

 

Ohren aufgestellt, mit der Zunge über das Mäulchen geschleckt, und immer schön das Gleichgewicht halten: Das süße Banteng-Jungtier Petra ist sichtlich bemüht, alles, was es schon kann, gleichzeitig hinzubekommen. Für das kleine einmonatige Kalb erfordert das schon immense Kräfte, um so an der Mama dran zubleiben.

 

Doch ein Spielgefährte fehlt dem kleinen Kalb bislang noch. Während der Papa viel zu schwer ist, sind die einjährigen Geschwister noch viel zu stark für die kleine Petra. Doch schon bald wird auch dieser Makel beseitigt werden, denn es wird weiterer Banteng-Nachwuchs erwartet.

 

Auch bei der Mhorrgazellen versucht die nächste Generation bereits Fuß zu fassen. Pany und Pestacia, beide knapp über einem Monat alt, sind schon richtig schnell und fit für ihr junges Alter. Normalerweise verhalten sich die Tier ähnlich wie Reh-Kids ziemlich ruhig und werden im Gras abgelegt.

 

Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn, Nachwuchs im Zoo. Foto: Tierpark Hellabrunn/Annette Wagner

 

Für die kleine Panya ist das stundenlange Verharren auf der Wiese aber viel zu langweilig. Sie entdeckt lieber die spannende Welt an der Seite von Mama Viona. Auch Pestacia wird sich bestimmt bereits bald am Gruppen-Bockspringen der Herde beteiligen. Wie Gummibälle tollen die schlanken Gazellen über die Wiese und springen dabei bis zu einem Meter hoch.

 

Zoodirektor Rasem Baban ist ganz stolz über den Nachwuchs. Auch über die drei neuen Pelikanküken. Dort muss es aber auch besondere Rücksicht nehmen. „Um die Tiere beim Brüten und bei der Aufzucht ihrer Jungtiere nicht zu stören, lassen wir sogar die Umbauarbeiten an der Pelikan-Anlage ruhen“, sagt Baban.

 

Doch der Baby-Boom nimmt auch demnächst kein Ende. „In den kommenden Wochen wird es bei vielen verschiedenen Tierarten in Hellabrunn Nachwuchs geben, sagte Baban.  „Besonders freuen wir uns darüber, dass unsere Nashorndame Rapti trächtig ist. Sie erwartet im August ein Baby“, gibt der Zoodirektor bekannt.

 

Trotz des schlechten Wetters sollten sich die Besucher nicht all zu viel Zeit lassen, um in den Tierpark zu strömen. Denn gibt es was süßeres, als Tierbabys?

 

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