Mi., 26.07.2017 , 13:36 Uhr

Ancelotti: "Der Transfermarkt ist im Moment total verrückt."

Der FC Bayern München will nach der schweren Fußverletzung des spanischen Fußball-Nationalspielers Juan Bernat nicht noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

 

Bayern München Trainer Carlo Ancelotti äußerte sich am Mittwoch in Singapur über die Entwicklung der Ablösesummen bei internationalen Toptransfers und bezeichnete den aktuellen Markt als verrückt.

 

„Wir suchen keinen neuen Linksverteidiger“, sagte Trainer Carlo Ancelotti am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Singapur. Neben Stammkraft David Alaba verfüge der deutsche Rekordmeister in Nachwuchsspieler Marco Friedl über noch eine Option für die linke Abwehrseite. Der 19-Jährige hatte auf der Asienreise beim 3:2 gegen den FC Chelsea eine ordentliche Leistung auf der Position gezeigt. Bernat wird nach seinem Syndesmosebandriss am linken Sprunggelenk acht bis zwölf Wochen ausfallen, berichtete Ancelotti.

 

Der Trainer zog vor dem letzten Test am Donnerstag im Rahmen des International Champions Cup gegen Inter Mailand vorab ein positives Fazit der Reise nach China und Singapur. „Das Problem, das wir hatten, war, dass wir nicht genug Spieler hatten“, sagte der Italiener zum strapaziösen Programm mit gleich vier Partien während des zwölftägigen Trips. Arjen Robben war kurzfristig ausgefallen, Thiago und Bernat mussten wegen Verletzungen vorzeitig heimreisen.

 

„Das einzig Schlechte an der Reise ist für mich die Verletzung von Juan Bernat gewesen“, erklärte auch Nationalspieler Mats Hummels. Sehr angetan zeigte sich der Weltmeister von Neuzugang Corentin Tolisso. „Er macht einen hervorragenden Eindruck. Er hat viele herausragend gute Eigenschaften“, äußerte Hummels über den Mittelfeldspieler, der für die Münchner Rekordsumme von 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon verpflichtet worden war.

 

dpa/kp

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