Di., 24.04.2018 , 14:49 Uhr

Bombendrohung am Flughafen stellt sich als Fehlalarm heraus

Fünf Stunden Großeinsatz mit 30 SEK-Einsatzkräften und 150 Beamten der Landes- und Bundespolizei – so stellte sich die Lage Montagabend am Flughafen dar. Der Grund: Eine Bombendrohung, die sich später als Fehlalarm herausstellte.

 

Durch einen anonymen Anruf wurde die Polizei am Montagabend gegen 17 Uhr auf einen Passagier aufmerksam gemacht, der mit einer Bombe in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen wolle.

 

Etwa drei Stunden nach dem Warnhinweis erschien am Check-In der Fluggesellschaft Etihad ein Mann, auf den die Beschreibung der Anruferin exakt passte. Der nördliche Teil der Terminal-Ebene drei wurde nach Angaben von Flughafensprecher Florian Steuer bis kurz nach 22 Uhr gesperrt.

 

Der Mann musste sich mit Hilfe eines Dolmetschers einer aufwendigen Personenkontrolle unterziehen. Auch das Gepäckstück, das der Mann mit sich führte wurde untersucht.

 

Bei dem vermeintlichen Attentäter handelt es sich angeblich um einen Emirater, der eine zeitlich begrenzte Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik besitzt. Solange sich seine Mutter hier in Pflege befindet, darf sich der Mann im Land aufhalten.

 

Das Flugzeug, ein Airbus A 330, mit dem der Mann in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen wollte, wurde ebenfalls durchsucht. „Wir sind mit etlichen Kollegen und Spürhunden ins Flugzeug. Dort wurde jeder Winkel abgesucht“, berichtet Christian Köglmeier von der Bundespolizei.

 

Wie sich herausstellte wurde weder bei dem Mann noch in der Maschine Sprengstoff gefunden. Gegen Mitternacht wurde der Mann dann aus dem Gewahrsam entlassen und einem Vertreter des Generalkonsulats des Wüstenstaats übergeben.

 

Die Maschine, die planmäßig um 22.35 Uhr hätte starten sollen, konnte erst gegen Mitternacht abheben. Verzögerungen gab es laut Informationen des Flughafens jedoch bei keinen weiteren Flügen. Um circa 22 Uhr konnten die Beamten die Sperrzone am Terminal dann wieder komplett freigeben.

 

Die anonyme Anruferin wird nun von der Polizei für weitere Ermittlungen gesucht.

mhz

Bombe Bombendrohung Flughafen München münchen.tv Sprengstoff

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 09.04.2026 Die schönsten Camperrouten rund um München für ein Wochenende München liegt in einer Region, die wie geschaffen ist für kurze Roadtrips mit dem Camper. Innerhalb weniger Stunden erreicht man Seen, Alpenpässe und kleine Orte mit traditioneller Architektur. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, das Wochenende im eigenen Tempo zu verbringen und spontan neue Orte zu entdecken. Wer einmal mit dem Camper unterwegs 18.12.2025 Zahngold verkaufen in München: So holen Sie das Beste aus alten Kronen und Brücken heraus Viele Menschen haben zu Hause noch kleine Döschen mit alten Kronen, Brücken oder Inlays liegen – entweder vom letzten Zahnarztbesuch oder von den Eltern und Großeltern. Was häufig nicht beachtet wird: dass darin ein beachtlicher Wert stecken kann. Zahngold besteht in der Regel aus hochwertigen Edelmetall-Legierungen und kann – richtig verkauft – einen unerwarteten Geldbetrag