Mi., 27.04.2016 , 16:36 Uhr

Glasflaschenverbot am Isarufer? Erste Reaktionen

Nachdem die Rathaus-SPD für München ein Glasflaschenverbot an der Isar vorgeschlagen hat, wird im Netz kontrovers diskutiert. Viele User sprechen von Überreglementierung. Wir haben uns dazu umgehört. 

 

 

Die Münchner SPD macht sich für ein Glasflaschenverbot am Isarufer stark. Vergangenes Jahr hatte sich die Fraktion für ein Grillverbot und mehr Sauberkeit an der Isar eingesetzt. Damit soll sowohl die Sicherheit als auch die Sauberkeit am Ufer verbessert werden.

 

Video: Erste Reaktionen und Meinungen:

 

 

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Reissl erklärt zu dem Vorschlag:

 

„Eines der größten Probleme an der Isar sind Glasscherben, die eine echte Gefahr für Barfuß-Läufer, Kinder oder Hunde darstellen. In der Beschlussvorlage des Baureferats steht, dass ein Verbot von Glasflaschen an der Isar nicht möglich ist. Das ist aus unserer Sicht nochmal zu hinterfragen. Auf dem Oktoberfest ist es schließlich auch möglich, das Mitbringen von Glasflaschen zu untersagen! Auch sollte Kontakt mit den Kioskbesitzern an der Isar gesucht werden, um sie zu überzeugen, nur mehr Plastikflaschen ins Sortiment aufzunehmen.“

 

 

Zuletzt hatten sich die Beschwerden der Anwohner über die Situation an der Isar stark gehäuft. Darüberhinaus hatte die Münchner SPD-Fraktion letztes Jahr mehrere Verbesserungsvorschläge gemacht, wie die Sauberkeit an den Isarufern verbessert werden könnte. Der Bauausschuss hatte viele Ideen aufgegriffen, etwa verstärkte Kontrollen durch eine beauftragte Sicherheitsfirma. Diese sollen auch bei schlechtem Wetter eingesetzt werden. Die Münchner Polizei sagte ebenfalls eine stärkere Bestreifung an der Isar zu. Gleichzeitig sollen zusätzliche Grillver- und -gebotsschilder aufgestellt werden.

 

 

Das Baureferat stellt Grillver- und -gebotsschilder am Isarufer auf:

 

 

 

Bereits im Mai wird eine große Öffentlichkeitsaktion mit Plakaten, Aktionen und Werbespots, unter anderem auch im Kino und bei münchen.tv starten. Diese soll junge Menschen stärker für das Thema Sauberkeit an öffentlichen Plätzen in der Landeshauptstadt sensibilisieren. Für das Jahr 2017 sollen zudem zwei zusätzliche Klohäusl am Flaucher und an der Marienklausenbrücke fest installiert werden.

 

 

Münchner SPD fordert größere Mülleimer an der Isar:

 

 

 

sg

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