Mo., 10.08.2015 , 15:16 Uhr

Herrmann fordert zwei Wohnungsbau-Milliarden vom Bund

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert wegen der hohen Flüchtlingszahlen eine Vervierfachung der Wohnungsbauzuschüsse des Bundes. Der Bund müsse sich mit mindestens zwei Milliarden Euro jährlich an den Wohnungsbauprogrammen der Länder beteiligen, sagte Herrmann am Montag in München. Bisher zahlt die Bundesregierung den Ländern nach den Zahlen des CSU-Politikers jährlich lediglich 518 Millionen Euro. Herrmann nannte das «absolut unzureichend».

 

 

Durch die hohe Zahl der Flüchtlinge steige der Bedarf an einfachen, preisgünstigen Wohnungen. «Das muss nicht gleich in bestausgestatteten Wohnungen sein», sagte Herrmann. «Es reicht zunächst ein Dach über dem Kopf.»

 

 

Die Staatsregierung selbst will ihre Ausgaben für die Wohnraumförderung heuer und im nächsten Jahr um 150 Millionen Euro erhöhen, die von der staatlichen Landesbodenkreditanstalt (BayernLaBo) kommen sollen. Im nächsten Jahr sollen dann insgesamt 342 Millionen für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Herrmann appellierte an Kommunen und Bauherren, alle Möglichkeiten für Neubauten zu nutzen.

 

make/dpa

Asyl Bayern bund Flüchtlinge Herrmann Wohnungen

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen