Di., 24.11.2015 , 14:02 Uhr

Köpplinger bleibt Intendant des Gärtnerplatztheaters

Josef E. Köpplinger bleibt Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Der bayerische Ministerrat verlängerte am Dienstag den Vertrag des Österreichers bis zum 31. August 2023.

 

Köpplinger spiele sich seit Jahren mit der Gestaltung des Programms und den von ihm inszenierten Opern-, Musical- und Operettenproduktionen in die Herzen des Publikums, erklärte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). „Er meistert den Spagat einer Volksoper, die breite Schichten zu erreichen sucht und gleichzeitig keine Abstriche beim Kunstanspruch macht.“

 

Köpplinger gilt vielen als „Operettenkönig“. Seiner Liebe zu dieser Art von Musiktheater hatte er gleich zu Beginn seiner Intendanz Ausdruck verliehen: mit einer humorvollen, ironischen und knallbunten Aufführung der Operette „Im weißen Rössl“. Es folgten Inszenierungen wie „Die Zirkusprinzessin“, „Cinderella“ oder die Uraufführung des Musicals „Gefährliche Liebschaften“.

 

Der Österreicher hat das 150 Jahre alte Haus 2012 in einer schwierigen Phase übernommen – es wird seitdem saniert und gastiert an wechselnden Spielstätten. Der Termin für die Fertigstellung wurde verschoben. Nun soll das Gärtnerplatztheater nach der rund 77 Millionen Euro teuren Sanierung wohl im Oktober 2016 wiedereröffnet werden.

 

Vor wenigen Wochen wurde eine weiter Personalie bekannt: Der geschäftsführende Direktor des Theaters, Max Wagner, wechselt im kommenden März in die Leitung des Kulturzentrums Gasteig. Wer ihm als Verwaltungschef nachfolgt, steht nach Auskunft des Ministeriums noch nicht fest. Die Stelle wurde ausgeschrieben.

 

dpa/lby

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