Mo., 15.06.2015 , 11:05 Uhr

München: Über 50 Tonnen Weltkriegsmunition entsorgt

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat im Jahr 2014 über 50 Tonnen Weltkriegsmunition beseitigt. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann waren darunter auch 195 alliierte Spreng- und Splitterbomben.

 

Gefahr von Blindgängern besteht weiter

 

Bomben, Granaten und Patronenmunition – auch 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs finden sich immer noch dessen Hinterlassenschaften. Die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienst werden auch in Zukunft viel zu tun bekommen. Laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist weiterhin mit vielen Funden zu rechnen. Überall dort, wo es im Zweiten Weltkrieg Bombardierungen gab, vor allem in größeren Städten und auf Flächen ehemals kriegswichtiger Einrichtungen, muss auch heute noch mit Blindgängern gerechnet werden.

 

 

Nach Expertenschätzung detonierte allein etwa zehn Prozent der abgeworfenen Bombenlast nicht. Grundstückseigentümer und Bauherren müssen daher bei entsprechendem Kampfmittelverdacht auch heute noch Fachfirmen mit der Absuche von Grundstücken beauftragen. Die Fachfirmen werten dabei auch Kriegsluftbilder aus.

 

 

 

Herrmann warnt vor zufälligen Munitionsfunden

 

„Aufgefundene Kampfmittel entsorgt anschließend der Kampfmittelbeseitigungsdienst im Auftrag des bayerischen Innenministeriums kostenfrei“,  informierte der Innenminister. Herrmann warnte vor einem unachtsamen Umgang mit zufällig aufgefundener Munition. „Hier gilt generell: Hände weg – sofort die Polizei verständigen! Sie informiert die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die auch solche Zufallsfunde kostenfrei beseitigen.“

 

 

Die mit der Kampfmittelbeseitigung derzeit beauftragte Firma verfügt über zehn Spezialisten. Operative Basis sind die beiden Sprengkommandos München und Nürnberg. Für deren Tätigkeit belaufen sich die Kosten aktuell auf etwa 800.000 Euro jährlich. 2014 sind die Kampfmittelräumer in mehr als 1.000 Fällen ausgerückt. Herrmann: „Diesen Spezialisten bin ich sehr dankbar für ihre Arbeit. Sie ist mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden. Umso mehr freut mich, dass auch 2014 niemand zu Schaden gekommen ist.“

 

 

 

 

 

 

Bomben Fliegerbomben Joachim Herrmann Munition Sprengstoff Zweiter Weltkrieg

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die