Mo., 20.07.2015 , 12:23 Uhr

Rekordverdächtig - 16-Jähriger bekommt fünf Anzeigen in einer Stunde

Schwarzfahren, Widerstand gegen die Bahnwache, Buschpinkeln, Beschädigung eines Polizeiwagens und Körperverletzung gegen Polizisten. Bei einem 16-Jährigen kam innerhalb einer Stunde so einiges zusammen. Nun ermittelt die Bundespolizei.

 

München – Fünf Anzeigen in nur einer Stunde, das muss man dem 16-jährigen Unterföhringer erst einmal nachmachen. Doch so irrsinnig das zunächst klingen mag, lustig ist es ganz sicher nicht.

 

 

Los ging die wilde Fahrt am Freitagabend, als er ohne gültigen Fahrausweis in einer Münchner S-Bahn erwischt wurde. Der Junge zeigte sich völlig uneinsichtig und ging schließlich den Mitarbeiter der Deutschen-Bahn-Sicherheit persönlich an. Als er gegenüber dem Kontrollpersonal zusehends aggressiver wurde, schloss man den 16-Jährigen von der Fahrt aus.

 

 

An der Haltestelle Daglfing kam es dann zu einer heftigeren Auseinandersetzung. Hier soll der 16-Jährige gegen das Bein eines Sicherheitsbediensteten getreten und anschließend dessen Hemd zerrissen haben. Streifen der Landes- und auch der Bundespolizei kamen zur besagten Haltestelle und wollten den 16-Jährigen beruhigen. Der Minderjährige und seine zwei Begleiter blieben weiterhin aggressiv und folgten den Anweisungen der Polizisten kaum.

 

Vater holt den Sohn schließlich ab

 

Auch dabei blieb es nicht. Denn dann versuchte der junge Mann mehrfach in Büsche zu urinieren und ins Gleisbett zu laufen. Als er, während die Polizei ihn zu beruhigen versuchte, mit einem Feuerzeug eine Bierflasche öffnen wollte, versuchte man dies zu unterbinden. Ein Begleiter des Jungen mischte sich ein und beide versuchten, die Polizisten anzugreifen. Dem 16 Jahre alten Jungen mussten Handschellen angelegt werden.

 

 

Als man ihn endlich in den Streifenwagen bekam, trat der 16-Jährige immer wieder gegen die Tür. Wenig später kam der Vater des Jugendlichen zum Haltepunkt und holte seinen Sohn ab. Die Ermittlungen der Münchner Bundespolizei wegen Widerstands, mehrfacher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen dauern nun an.

 

 

Pol/JH

Anzeige Bundespolizei München Polizei Rekord Schwarzfahren

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 09.04.2026 Die schönsten Camperrouten rund um München für ein Wochenende München liegt in einer Region, die wie geschaffen ist für kurze Roadtrips mit dem Camper. Innerhalb weniger Stunden erreicht man Seen, Alpenpässe und kleine Orte mit traditioneller Architektur. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, das Wochenende im eigenen Tempo zu verbringen und spontan neue Orte zu entdecken. Wer einmal mit dem Camper unterwegs 18.12.2025 Zahngold verkaufen in München: So holen Sie das Beste aus alten Kronen und Brücken heraus Viele Menschen haben zu Hause noch kleine Döschen mit alten Kronen, Brücken oder Inlays liegen – entweder vom letzten Zahnarztbesuch oder von den Eltern und Großeltern. Was häufig nicht beachtet wird: dass darin ein beachtlicher Wert stecken kann. Zahngold besteht in der Regel aus hochwertigen Edelmetall-Legierungen und kann – richtig verkauft – einen unerwarteten Geldbetrag