Mi., 01.03.2017 , 15:18 Uhr

Randale bei der Festnahme - 39-Jähriger landet in Psychiatrie

Heute Nacht gegen 00:40 Uhr wurde die Polizei wegen eines heftigen Streits auf der Eintrachtstraße alarmiert. Die Auseinandersetzung entstand zwischen zwei Türken (weiblich, 36 Jahre und männlich, 39 Jahre) aus München und einer Deutschen (34 Jahre), ebenfalls aus München.

 

Bei der Identitätsfeststellung nach Eintreffen der Polizei warf der 39-Jährige eine volle Flasche nach einer Beamtin. Als er daraufhin unter Kontrolle gebracht wurde, schlug er noch einem weiteren Polizisten mit der Faust ins Gesicht und verteilte mehrere Kniestöße. Ihm wurden Handschellen angelegt.

 

Die 36-Jährige wollte ihren Lebensgefährten anschließend befreien und musste daher ebenfalls fixiert werden, dabei trat auch sie einem Beamten gegen das Schienbein. Vor seiner Fahrt auf die Polizeiinspektion 21 trat der Festgenommene noch eine Delle in den Streifenwagen. Auch während der Fahrt leistete der Festgenommene erheblichen Widerstand: er schlug mehrfach seinen Kopf gegen die Fensterscheibe, beleidigte und bedrohte Polizeibeamte.

 

Aufgrund seiner Gegenwehr musste der 39-Jährige auf der Wache sogar in eine Haftzelle getragen werden. Dort drohte er anschließend sich umzubringen. Auf seine eigene Anfrage wurde ein Arzt verständigt. Bis zu dessen Ankunft und während der anschließenden Behandlung versuchte er weiter sich selbst zu verletzen, indem er seinen Kopf mehrfach gegen den Fließen-Boden schlug. Sein Verhalten führte letztendlich zur Einweisung in eine psychiatrische Klinik.

 

Bei der Durchsuchung des 39-Jährigen wurde Marihuana gefunden. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, einfacher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.

 

Auf die 36-Jährige kommt hingegen ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu.

 

Die beiden Polizeibeamten zogen sich Gesichts-Kratzer, Schürfwunden und Prellungen zu. Der Einsatz der Polizisten wurde mit einer Body-Cam aufgezeichnet.

 

Mehr zum neuen Body-Cam-Verfahren der Polizei München gibt’s hier.

 

kw

Body-Cam Cannabis Festnahme Handschellen Marihuana Polizei randalierer Streit Verletzung

Das könnte Dich auch interessieren

24.08.2026 Die Kunst des perfekten Milchschaums: Wie die Wahl der Milch jede Tasse verwandelt Wenn man sich einen cremigen Cappuccino oder einen Latte Macchiato gönnt, richtet sich die Aufmerksamkeit meist ganz automatisch auf die Kaffeemischung, aus der der Espresso zubereitet wurde. Dabei wird oft übersehen, dass bei Kaffeespezialitäten gerade die Milch den größten Anteil des Getränks ausmacht und maßgeblich über Konsistenz, Optik und das endgültige Geschmacksprofil entscheidet. Aspekte wie 21.08.2026 Biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen im Garten: So schaffen Sie ein natürliches Gleichgewicht Wer seinen Garten liebt, kennt das Problem: Blattläuse an den Rosen, Weiße Fliege im Gewächshaus, Spinnmilben auf dem Balkon. Der erste Reflex ist oft der Griff zur Sprühflasche – doch ein chemischer Angriff tötet selten nur die unerwünschten Gäste. Dabei gibt es eine elegantere Lösung, die die Natur selbst bereitstellt: biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen im 20.08.2026 Münchner Unternehmen auf Wachstumskurs: Maßgeschneiderte Web-Lösungen für den digitalen Erfolg Ein funktionierender digitaler Vertriebskanal ist für Betriebe im Jahr 2026 weit mehr als ein reines Aushängeschild im Internet. Wer messbare Erfolge erzielen möchte, benötigt technologisch ausgereifte und konsequent nutzerzentrierte Plattformen. Genau an diesem Punkt setzt das fundierte Leistungsangebot von Webforging an. Die Spezialisten aus der bayerischen Landeshauptstadt haben sich darauf fokussiert, maßgeschneiderte Onlineshops und performante 17.08.2026 Münchens Tech-Szene im Wandel: Wie hybrides Projektmanagement den Aufstieg ins Management sichert Am dynamischen Wirtschaftsstandort München stoßen reine Fachexperten auf dem Weg in die Führungsebene rasch an eine gläserne Decke. Exzellentes technisches Wissen allein qualifiziert noch lange nicht für das Management komplexer Vorhaben.  Gerade in technologieintensiven Innovations- und IT-Projekten entscheidet neben der fachlichen Expertise vor allem die Fähigkeit, Ziele, Ressourcen, Risiken und Abhängigkeiten strukturiert zu steuern. Besonders