Fr., 20.05.2016 , 12:12 Uhr

Was kosten Hass-Kommentare? Strafenkatalog der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hatte Anfang der Woche einen Strafenkatalog für Hasskommentare auf Facebook veröffentlicht und damit für Aufsehen gesorgt. Aus dem Katalog gehen Geldstrafen hervor, die deutsche Gerichte für bestimmte Kommentare verhängt haben.

 

 

Leider ist es ein Unart, die sich in letzter Zeit bei manchen Personen nahezu in einen Trend gewandelt hat. Immer wieder posten Nutzer sozialer Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, erniedrigende, beleidigende, unqualifizierte oder gar verletzende Kommentare über diverse Themenbereiche. Viele hält das dann von einem doch wichtigen und sachlichen Meinungsaustausch ab. Denn wer will sich in einer eigentlich sachlichen Diskussion gerne beleidigen lassen.

 

Die Stiftung Warentest greift jedoch genau diesen Punkt auf und lässt verlauten: „Lassen Sie sich nicht entmutigen“. Dazu veröffentlichte die Stiftung auf ihrer Facebookseite ein paar Beispiele, aus welchen hervorgeht, inwiefern bestimmte Äußerungen von Facebook-Usern von deutschen Gerichten bestraft wurden.

 

So kostete einen User der Kommentar: „Ich bin dafür, dass wir die Gaskammern wieder öffnen und die ganze Brut da reinstecken.“ 4800 € Strafe. Im genannten Beispiel: 120 Tagessätze a 40 Euro. Weitere Bespiele finden Sie auch hier.

 

Genau aus diesem Grund gibt es bereits in vielen Bundesländern die Möglichkeit, ein mögliches Vergehen bei sogenannten „Internet­wachen“ oder „Onlinewachen“ der jeweiligen Polizei zur Anzeige zu bringen. In Bayern steht diese Option noch aus. Doch auch hier wird den Nutzern zur Vorsicht geraten, denn wer einmal eine Anzeige gestellt hat, kann diese nicht zurücknehmen. Sollte man nichtsdestotrotz das Gefühl haben, dass ein bestimmter Kommentar klar und bewusst Grenzen überschreitet, ist eine Anzeige auf diesem, relativ unkomplizierten Weg, definitiv in Betracht zu ziehen.

 

 

lus

Anzeige Facebook Geld Gericht hass Kommentare Nutzer Online Stiftung Warentest Strafe

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche