Münchner S-Bahn muss auf Strecke halten wegen Unfall — © Symbolfoto
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Immer Ärger mit der S-Bahn - Soforthilfe dringend nötig!

Schlechte Infos, Frieren am Bahnsteig und ständig Probleme: Die Aktion Münchner Fahrgäste äußert sich zu der aktuellen Situation der Münchner S-Bahn. Es werde dringend ein Soforthilfeprogramm gebraucht.

 

 

Am Mittwoch, den 02.03. kam es einmal wieder zu enormen Störungen bei der S-Bahn München. Zuerst wurde die Stammstrecke aufgrund einer Stellwerksstörung lahmgelegt und dann kam es auch noch zu einem dramtischen Personenunfall. In vielen Fällen kann die Deutsche Bahn derartige Störungen zwar nicht vermeiden, jedoch lässt das Krisenmanagement und die Informationspolitik immer wieder massiv zu Wünschen übrig.

 

Beispielsweise wurden am Mittwoch Fahrgäste durch die eine Fehlinformation an den Infotafeln am Bahnhof Giesing auf ein falsches Gleis geschickt und haben deshalb ihren Zug verpasst. Auch bei Kälte ist es keine Seltenheit, dass Fahrgäste, die in Richtung Kreuzstraße oder Holzkirchen unterwegs sind, spontan am Ostbahnhof die Züge verlassen müssen und draußen frieren. Informationen, wann und ob überhaupt eine S-Bahn pünktlich kommt, werden an vielen Stationen manchmal gar nicht mitgeteilt und die Fahrgäste dadurch verärgert und im Dunkeln, bzw. der Kälte gelassen. Auch die Informationen durch den Streckenagenten auf Twitter sind immer wieder schlichtweg falsch oder unvollständig.

 

Viele Personen sind empört. Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste äußert sich zu der derzeitigen sehr angespannten Situation:

 

„Die S-Bahn München braucht ein Soforthilfeprogramm, das bei Störungen wirksam greift. Wir werden mit allen Verantwortlichen sprechen, was zu tun ist, um die Auswirkung von solchen Störungen zu vermindern. Hauptthema ist dabei die Fahrgastinformation. Störungen sind unvermeidlich, aber ein gut vernetztes System des Linienverkehrs kann die Auswirkungen für die Fahrgäste vermindern. Daher ist es auch wichtig, daß die Trambahnlinie 20 auf der neuen Strecke nach Berg am Laim Bf (Zamdorf) fährt und nicht die geplante Linie 25 einen Anschluß an die S-Bahn herstellt“

 

Bestehende Notfallprogramme werden zwar immer verbessert, ein Soforthilfeprogramm ist deswegen aber trotzdem unumgänglich. Laut Äußerungen der Aktion Münchner Fahrgäste muss die Politik dieses Programm spendieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Regionalzughalt Poccistraße, der Sendlinger Spange und auf einer Verstärkung der Regionalzüge zwischen Pasing und Hauptbahnhof.

 

 

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