Ökologisches Bewusstsein schaffen: Schüler bauen Fußabdruck-Labyrinth

Das P-Seminar des St-Ursula-Gymnasiums Hohenburg hat ein Projekt zum Nachdenken in Oberbayern ins Leben gerufen. Dazu haben die Schülerinnen ein Labyrinth in Form eines riesigen ökologischen Fußabdrucks gebaut. In dem Irrgarten werden die Besucher immer wieder vor neue Aufgaben gestellt und müssen sich ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag durch zwei Meter hohe Buchen-Hecken erkämpfen.

 

 

Betreten wird das Labyrinth durch die Ferse des begehbaren ökologischen Fußabdrucks. An jeder Kreuzung trifft der Besucher auf eine Tafel mit einer Frage bezüglich Umwelt und Nachhaltigkeit. Hier werden die Interessenten mit Alltags-Situationen konfrontiert. Wie zum Beispiel kann man im Winter Heizenergie sparen? Worauf sollte man beim Lebensmittelkauf achten?

 

 

Die verschiedenen Antworten weisen in unterschiedliche Richtungen. Falsche und demnach un-ökologisch beantwortete Fragen enden in einer Sackgasse. Wird die Frage jedoch richtig beantwortet, ist man dem Ausgangs des Labyrinths wieder einen Schritt näher gekommen. Hat man es einmal bis zu den Zehen des riesigen Fußes geschafft, erwarten einen weitere Denkanstöße für eine nachhaltige Lebensweise. Das Projekt befindet sich bei der Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

 

 

Mit dem Bau des Irrgartens wollen die Schülerinnen das Bewusstsein anderer Jugendlicher, aber auch Erwachsener, wecken. Sie wollen die Botschaft überbringen, dass alle Menschen verantwortungsvoll mit dem Planeten umgehen müssen. Im Vordergrund steht dabei das Handeln eines jeden Einzelnen, der bereits mit einer kleinen Änderung des Verhaltens einen wichtigen Beitrag leisten kann.

 

 

 

 

Wie formulieren wir unsere Botschaften, damit sie ankommen? Und wie verpacken wir die Informationen in kleine Häppchen, die auch gelesen werden? Über diese Fragen diskutierten die Schüler und Verantwortlichen mit einem Text-Coach und Autor aus München. Dieser überarbeitete zusammen mit ihnen die Texte der Stationen im Irrgarten. Ziel war es, mit präzisen und möglichst einfachen Texten, ein Bewusstsein der Menschen gegenüber ihrem eigenen zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Vielen herzlichen Dank an Matthäus Krinner für das Foto. Mehr seiner Arbeiten gibt es auch unter: www.hias-krinner.de

dw

 

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