Fr., 24.03.2017 , 13:49 Uhr

23-Jähriger kommt jungen Frauen in der S-Bahn zu Hilfe

In der S3 Richtung Holzkirchen kam es am frühen Freitagmorgen (24. März) am Ostbahnhof zu einer Belästigung zweier jungen Frauen. Diese setzten sich zur Wehr, bekamen aber auch Hilfe von einem couragierten jungen Mann, der den Frauen zu Hilfe eilte.

 

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich gegen 1.20 Uhr  zwei junge Frauen in einer am Ostbahnhof stehenden, Richtung Holzkirchen fahrenden S3 befanden, als ein 21-jähriger Afghane zustieg. Der Zugestiegene hatte einer der Frauen, eine 23-Jährige aus Holzkirchen, bereits am Bahnsteig des Ostbahnhofes mit der Zunge über die Wange geleckt und versuchte, sich nach dem Einsteigen neben die junge Frau zu setzen, was die Frau abwehrte. Daraufhin soll sich der Mann in den Mittelgang gekniet, die Wade der 23-jährigen Frau gefasst haben und mit seiner Hand am Bein der jungen Frau entlang nach oben gewandert sein.

 

Als sich die 23-Jährige wehrte und den Mann wegstieß, griff dieser ihr ins Gesicht und an den Hals. Nun ergriff ein 23-Jähriger aus Taufkirchen couragiert die Initiative. Er ging auf den Afghanen zu, fasste den offensichtlich betrunkenen Mann am Arm und zog ihn von den Frauen weg Richtung Türe. Dabei kam ihm ein weiterer Reisender, ein 44-jähriger aus dem hessischen Niersbach, zu Hilfe. Gemeinsam brachten sie den Afghanen aus der S-Bahn und hielten ihn am Bahnsteig bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

 

Als der Afghane die ankommenden Uniformierten erkannte, stürzte er zu Boden und täuschte eine Erkrankung vor.

 

Nachdem die Beamten dem Mann aufgeholfen hatten, verhielt er sich äußerste unkooperativ. Bei seiner Mitnahme zur Dienststelle beleidigte der 21-Jährige die Beamten rassistisch und spuckte auch mehrfach ins Dienstfahrzeug, so dass ihm ein Spuckschutz übergezogen wurde.

 

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, zu der auch eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme gehörte, wurde der 21-Jährige, der in einer Asylunterkunft in München wohnt, wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

Der 23-jährige Helfer, der sich in Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann befindet, verpasste durch die polizeilichen Maßnahmen seine letzte S-Bahn und musste später mit dem Taxi heimfahren.

 

Bundespolizei/sb

 

Asylbewerber belästigt Bundespolizei Holzkirchen München Ostbahnhof Polizei S-Bahn Zivilcourage

Das könnte Dich auch interessieren

16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 09.04.2026 Die schönsten Camperrouten rund um München für ein Wochenende München liegt in einer Region, die wie geschaffen ist für kurze Roadtrips mit dem Camper. Innerhalb weniger Stunden erreicht man Seen, Alpenpässe und kleine Orte mit traditioneller Architektur. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, das Wochenende im eigenen Tempo zu verbringen und spontan neue Orte zu entdecken. Wer einmal mit dem Camper unterwegs