Mo., 27.07.2015 , 10:40 Uhr

Alkoholisiert im Gleisbett am Ostbahnhof - Geldstrafe für Iffeldorfer

Ein alkoholisierter 26 Jahre alter Mann aus Iffeldorf wäre am Sonntagmorgen (26. Juli) beinahe von einer S-Bahn erfasst worden, als er die Gleise überquerte. Das ganze geschah am Ostbahnhof. Der Mann zeigte sich bei der Bundespolizei uneinsichtig und muss nun mit einer Anzeige rechnen.

 

Gegen 03:30 Uhr am Morgen überquerte ein 26 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Weilheim-Schongau die Gleise am Ostbahnhof. Der Mann war offenbar alkoholisiert, als er die Schienen von Bahnsteig 2 auf Bahnsteig 3 überquerte. Nur wenige Sekunden später fuhr die S-Bahn auf Bahnsteig 3 ein.

 

Eine Streife der Bundespolizei hatte die Aktion aus der Ferne beobachtet. Nach seiner Überquerung konnten diese den Mann zur Rede stellen. Bei einem freiwilligen Atemalkoholtest ergab sich ein Wert von 1,22 Promille. Als die Bundespolizei ihm ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro aufbrummen wollte, zeigte sich der Mann uneinsichtig. Er war mit dem Bußgeld nicht einverstanden und muss nun aber mit einer Anzeige rechnen. Wegen seiner Uneinsichtigkeit wird der Iffeldorfer nun wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

 

 

Bundespolizei warnt vor Gleisüberschreitungen

Personen im Gleis führen häufig zu Einsätzen der Bundespolizei sowie zum Teil zu ganz erheblichen Verzögerungen im S-Bahnverkehr. Sie enden leider auch nicht immer so glimpflich wie im geschilderten Fall des 26-Jährigen.

 

Die Bundespolizei warnt deshalb eindringlich vor dem Überschreiten der Gleise! Die Betriebsgefahren der Deutschen Bahn sind nie abschätzbar. Wetterbedingungen und überraschender Zugverkehr, z.B. in nicht erwartete Richtungen oder von nicht planmäßig verkehrenden Zügen wie Gütertransporten, führen häufig zu Fehleinschätzungen.

 

 

Mehrere Fälle dieser Art werden von der Polizei jedes Jahr festgestellt

 

Selfies im Bahngleis

 

Ausgerüstet mit mehreren Taschenlampen, einer Digitalkamera und einem Stativ wollten erst vor Kurzem zwei junge Mädchen „Fotos von sich im Tunnel machen“. Die Bundespolizei konnte durch schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern.

 

Tödlicher Unfall in Unterschleißheim

 

 

Hier ist ein Mann am S-Bahnhof in Unterschleißheim von einem Regionalzug erfasst und getötet worden. Unvermittelt wollte er auf den gegenüberliegenden Bahnsteig wechseln. Statt jedoch die Unterführung zu benutzen, sprang er ins Gleisbett.

 

 

(pol/jh)

Alkohol Bahn Bahnübergang Gleis Gleise Polizei Tod tödlich Überquerung Überschreitung Unfall

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Wie Websitebaukästen technische Hürden beim Erstellen einer eigenen Seite senken Wenn Sie erstmals einen eigenen Internetauftritt planen, begegnen Ihnen oft Begriffe wie Hosting, SSL, Design oder Responsivität. Ein Homepage Baukasten ermöglicht Ihnen, eine Webseite ohne umfangreiche technische Kenntnisse oder komplizierte Softwareinstallationen zu gestalten und mit wenigen Klicks online zu stellen. Der unkomplizierte Zugang ist insbesondere für Einsteiger hilfreich, da viele technische Aufgaben automatisch im Hintergrund 12.03.2026 Wir schicken Euch ins Konzert! Erlebt das Geschwister-Duo Kirill & Alexandra Troussov mit Ihrer Virtuoso Gala Es ist wieder so weit: Das weltweit gefeierte Geschwister-Duo Kirill & Alexandra Troussov ist erneut live in seiner Heimatstadt München zu erleben – dieses Mal mit einer VIRTUOSO GALA am 17. März in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München,  mit Stargast Benedict Kloeckner! Es erwartet Euch ein einzigartiger Gala-Abend mit virtuosen Juwelen der Romantik u.a. von Paganini, 08.03.2026 Alles zur Kommunalwahl auf münchen.tv Die Kommunalwahl in München am 8. März 2026 entscheidet darüber, wer künftig im Rathaus und in den Bezirksausschüssen die Richtung für unsere Stadt vorgibt. Auf unserer Seite zur Wahl finden Sie einen interaktiven München‑O‑Mat, mit dem Sie Ihre eigenen Positionen mit den Programmen der antretenden Parteien und Wählergruppen vergleichen können – einfach Thesen beantworten, Parteien 06.03.2026 Dauerhafte Haarentfernung im Realitätscheck: Was Ergebnisse wirklich stabil hält