Do., 13.04.2017 , 10:44 Uhr

Eltern gehen shoppen – Kinder alleine am Hauptbahnhof zurückgelassen

Einfach alleine zurückgelassen: Am gestrigen Mittwoch, den 12. April, hatte die Bundespolizei einen eher ungewöhnlichen Einsatz. Stundenlang wurde nach den Eltern zweier Mädchen gesucht, die einfach bei den Gepäckstücken der Eltern zurückgelassen wurden.

 

Ein DB-Mitarbeiter entdeckte die zwei Mädchen (8 und 9 Jahre alt) gegen 14:30 Uhr an einem Bahnsteig des Hauptbahnhofes. Völlig alleine und ohne sichtliche Begleitung saßen sie am Gleis 33/34, sodass sich der Mann nach den Eltern der Kinder erkundigte. Es kam heraus, dass diese offenbar zum Einkaufen gegangen waren. Die Kinder sollten währenddessen mit Gepäck auf ihre Rückkehr warten.

 

Nachdem mehrere Bahnhof-Durchsagen erfolglos blieben und bereits rund eine Stunde vergangen war, rief der Mitarbeiter die Bundespolizei. Auch diese wartete mit den Mädchen zunächst am Bahnsteig, nahm sie aber gegen 16:00 Uhr mit zur Dienststelle am Münchner Hauptbahnhof.

Weitere Durchsagen und Streifen der Polizei auf der Suche nach den Eltern blieben ebenfalls erfolglos.

 

 

Immerhin konnten die Mädchen den Beamten jedoch genug Hinweise geben, um eine Wohnadresse in einer Asylunterkunft in Bad Tölz auszumachen. Nachdem besagte Adresse von einer Bundespolizei-Streife aufgesucht wurde, fanden sich jedoch auch dort keine Eltern. Die armen Mädchen mussten also weiterhin auf die Rückkehr ihrer Eltern warten.

 

Gegen 17:30 Uhr entdeckte eine Streife am Hauptbahnhof schließlich offensichtlich suchende Eltern. Der 25-Jährige und seine Begleiterin (22 Jahre) wurden als Vater und Mutter der wartenden Kinder identifiziert.

 

Als die Familie wiedervereint wurde, schienen sich die Eltern jedoch nicht der Gefahr bewusst zu sein, in die sie ihre Kinder durch ihren Einkaufs-Ausflug gebracht hatten.

 

Die Familie hatte sich wohl auf der Durchreise befunden. Nach einem längeren Aufenthalt in Baden-Württemberg wollten sie sich weiter nach Reichersbeuern in Oberbayern begeben, wo sie dann einen neuen Familienwohnort bezogen hätten.

 

kw

Afghanistan Asyl Bundespolizei Einkaufen Eltern Hauptbahnhof Kinder Mädchen München verlassen

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin 09.04.2026 Die schönsten Camperrouten rund um München für ein Wochenende München liegt in einer Region, die wie geschaffen ist für kurze Roadtrips mit dem Camper. Innerhalb weniger Stunden erreicht man Seen, Alpenpässe und kleine Orte mit traditioneller Architektur. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, das Wochenende im eigenen Tempo zu verbringen und spontan neue Orte zu entdecken. Wer einmal mit dem Camper unterwegs 18.12.2025 Zahngold verkaufen in München: So holen Sie das Beste aus alten Kronen und Brücken heraus Viele Menschen haben zu Hause noch kleine Döschen mit alten Kronen, Brücken oder Inlays liegen – entweder vom letzten Zahnarztbesuch oder von den Eltern und Großeltern. Was häufig nicht beachtet wird: dass darin ein beachtlicher Wert stecken kann. Zahngold besteht in der Regel aus hochwertigen Edelmetall-Legierungen und kann – richtig verkauft – einen unerwarteten Geldbetrag