Mo., 12.12.2016 , 12:12 Uhr

Landfriedensbruch in Obergiesing: Gruppe randaliert an über 30 verschiedenen Tatorten

Eine Gruppe von ca. 50 Personen hat am Samstag in Obergiesing zahlreiche Wände, Fenster und Fahrzeuge besprüht, beschmiert, beklebt und zerkratzt. Die insgesamt 49 festgehaltenen Personen wurden zur weiteren Sachbearbeitung in die Gefangenensammelstelle des Polizeipräsidiums München gebracht.

 

Am Samstagabend, gegen 21:30 Uhr, hatte eine Gruppe junger Menschen am Tegernseer Platz die Tram der Linie 25 verlassen. Schon während der Fahrt war dem Fahrer die Gruppe wegen ihres lauten Verhaltens aufgefallen. Die Beschädigungen, die die Gruppe hinterlassen hatte, fielen dem Trambahn-Fahrer allerdings erst auf, als er die Tram ins Depot fahren wollte. In dem Bereich, in dem sich zuvor die Jugendlichen aufgehalten hatten, befanden sich mehrere Graffitis, Aufkleber und zerkratzte Scheiben. Zudem wurden die Videokameras verklebt.

 

Zeitgleich gingen bei der Einsatzzentrale Meldungen über eine Gruppe von ca. 50 Personen ein, die sich auf einem Hausdach am Tegernseer Platz aufhielten und randalierten, Alkohol tranken und Wände beschmierten. Bei der Ankunft der ersten Streifenbesatzung war die Gruppe bereits dabei, sich zu teilen und in verschiedene Richtungen zu verschwinden. Ein Teil der Gruppe konnte daraufhin am Tegernseer Platz sowie am U-Bahnhof Silberhornstraße festgenommen werden. Zudem konnten im Rahmen der Fahndung noch eine Kleingruppe in der Ichostraße und eine weitere Gruppe im Grünzug der Tegernseer Landstraße / Ecke Martin-Luther-Straße festgenommen werden.

 

Vor Ort registrierten die eingesetzten Beamten mehr als 30 verschiedene Tatorte, an denen die Gruppe Wände, Fenster und Fahrzeuge besprüht, beschmiert, beklebt und zerkratzt hatte. Die insgesamt 49 festgehaltenen Personen wurden im Anschluss zur weiteren Sachbearbeitung in die Gefangenensammelstelle des Polizeipräsidiums München gebracht.

 

Bei den Mitgliedern der Gruppe handelt es sich um Personen im Alter zwischen 16 und 36 Jahren, die zum Teil bereits aus dem linksmotivierten Spektrum bekannt sind und aus ganz Bayern kommen.

 

Das zuständige Kommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

 

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

sf

Bayern Giesing Gruppe München Obergiesing Polizei randalieren Vandalismus

Das könnte Dich auch interessieren

16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin