Do., 14.07.2016 , 15:27 Uhr

39-Jähriger von Jugendlichen verprügelt

UPDATE: Nach umfassenden Ermittlungen wurden die Jugendlichen gefunden und verhört. Dadurch ergab sich ein neuer Sachverhalt. 

 

Alle Informationen zum neuen Ermittlungsstand erhalten Sie hier.

 

 

 

Nachdem er am Freitagabend (08.07.2016) mit der Buslinie 171 an der Haltestelle in der Heidemannstraße/Ecke Werner-Egk-Bogen angekommen war, machte sich ein 39 Jahre alter Lagerist gegen 22.45 Uhr auf den Heimweg. Dabei bemerkte er eine Gruppe Jugendlicher, die anscheinend eine Gruppe mutmaßlicher Asylbewerber aus Afrika, darunter zwei Frauen, anpöbelten. Der 39-Jährige beschloss zu schlichten und forderte die Jugendlichen dazu auf, aufzuhören.

 

Anscheinend schien sich die Situation friedlich lösen zu lassen, denn die Jugendlichen entfernten sich. Als der Lagerist allerdings seinen Heimweg fortsetzte, fiel ihm auf, dass einer der Jugendlichen nun neben ihm war. Dieser entriss ihm die Aktentasche und rannte davon. Der 39-Jährige verfolgte ihn in einen Hinterhof, wo er seine Tasche wieder an sich nehmen konnte.

 

Allerdings kamen dann auch die übrigen drei oder vier Jugendlichen dazu und attackierten den 39-Jährigen gemeinsam. Dieser kann sich nur noch daran erinnern, dass er mit einer Holzlatte niedergeschlagen wurde. Aufgrund der vielen Fußtritte, die der dann am Boden liegende 39-Jährige versetzt bekam, verlor dieser das Bewusstsein.

 

Ein Anwohner, der wegen der Geräusche das Geschehen bemerkte, informierte die Polizei. Er ist jedoch kein Augenzeuge. Als die Polizei eintraf, war nur noch der schwer verletzte Lagerist neben dem Anwohner zu finden. Die schweren Gesichtsverletzungen des 39-jährigen Mannes mussten in einem Krankenhaus operiert werden. Er erlitt mehrere Brüche und wäre fast erblindet.

 

Das Kriminalfachdezernat 4, zuständig für Staatsschutzdelikte, hat jetzt begonnen, gegen die vier unbekannten Täter wegen schwerer Körperverletzung zu ermitteln. Auch die angepöbelten Männer und Frauen, vermutlich Asylbewerber aus Afrika, sind bis jetzt noch nicht bekannt. Laut Polizei befindet sich eine Asylbewerberunterkunft in direkter Nähe zum Tatort. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen auf Grund der Sprachbarrieren und der Vielzahl der Bewohner nicht gerade einfach.

 

Mittlerweile konnte der 39-Jährige vernommen werden und die Polizei konnte Täterbeschreibungen verfassen. Bei der Suche nach den Jugendlichen bittet sie Polizei jetzt um Mithilfe.

 

Gleichzeitig kämpft in München ein weiteres Opfer einer Schlägerei um sein Leben. Mehr dazu können Sie hier lesen.

 

Polizei/jl

Angreifer Freimann Jugendliche Krankenhaus Polizei schwer verletzt

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die