Mo., 08.04.2019 , 16:19 Uhr

Mhorrgazelle, Silbergibbon, Emu und Bulgarenziege - viel Nachwuchs in Hellabrunn

Jede Menge tierischer Nachwuchs im Münchner Tierpark. 23 Jungtiere tummeln sich in Hellabrunn. Vom Silbergibbon, über Mhorrgazelle, Wildmeerschweinchen, Emu und Katta bis zum Sumpfwallaby. Alle Neugeborenen tragen in diesem Jahr Namen mit dem Anfangsbuchstaben T.

Die Temperaturen steigen, die Knospen sprießen und im Münchner Tierpark gibt es schon jede Menge tierischen Nachwuchs zu entdecken. Die Tiere in Hellabrunn waren in letzter Zeit äußerst produktiv und so gibt es pünktlich zum Saisonauftakt für die Besucher eine Vielzahl kleinerer und größerer Jungtiere zu entdecken. Tierpark-Direktor Rasem Baban freut sich über die wachsende Hellabrunner Kinderstube:

 

 

„Es ist schön, wenn die Frühlingstage mit solch guten Nachrichten beginnen und ich noch vor dem Frühstück erfahre, dass z.B. ein Takin-Jungtier zur Welt gekommen ist.“

 

 

Takin Tadeus wurde am 27.03.2019 geboren. Außerdem erblickten im März und April viele weitere Jungtiere in Hellabrunn das Licht der Welt, darunter Küken bei Trauerschwänen, Emus und den Humboldtpinguinen. Hier könnten durchaus noch weitere Küken schlüpfen, denn einige Pinguin-Paare sind noch mit dem ausbrüten ihrer Eier beschäftigt.

 

 

Richtig rund geht es auch im Murnauer Stall im Hellabrunner Mühlendorf, denn dort sorgen zurzeit acht kleine Bulgarenziegen dafür, dass im Stall immer etwas los ist. Die Ziegen-Großfamilie lebt mit den Shetland-Ponys und Murnau-Werdenfelser Rinder gemeinsam auf einer Anlage und so können sich die kleinen Zicklein tagtäglich austoben.

 

„Es ist durchaus möglich, dass wir uns noch über weiteren Nachwuchs freuen dürfen“, verrät Tierpark-Direktor Rasem Baban.

 

 

Auch bei den Mhorrgazellen gibt es in diesem Jahr bereits dreifachen Nachwuchs – kurz nach der Geburt liegen die Kleinen noch im Schutz von Gebüschen, doch bereits wenige Tage später trauen sie sich auf die Wiese und spielen vergnügt miteinander. Wer ein bisschen Geduld mitbringt, kann mit etwas Glück auch das kleine Katta-Baby im Haus der kleinen Affen entdecken – wie ausgewachsenen Kattas, haben die Jungtiere bereits von Geburt an den charakteristischen schwarz-weiß gestreiften Schwanz.

 

„Bei den Waldbisons, Elchen oder den Schwarzstörchen ist das ein oder andere Jungtier nicht ausgeschlossen.“

 

Ob und wann genau es jedoch soweit sein wird, lässt sich nur schwer vorhersagen.

Ein Tierpark-Besuch im Frühling ist oft  lohnenswert, denn auch die erwachsenen Tiere erfreuen sich sichtlich an den wärmer werdenden Temperaturen und genießen die Frühlingssonne auf ihren Außenanlagen. Pünktlich zu Beginn der Osterferien kommende Woche startet auch der Tierpark Hellabrunn in die neue Saison. Bereits seit dem 1. April hat der Tierpark bis 18 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten: Ab dem 1. April bis 27. Oktober 2019: 9–18 Uhr

 

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