Fr., 09.12.2016 , 12:33 Uhr

Polizist suspendiert - Mehr als 130 "Reichsbürger" in München bekannt

Der Beamte hatte im Dienst Gedankengut der „Reichsbürger“ verbreitet – jetzt wurde er mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Polizei München sind laut KVR 134 „Reichsbürger“ in der Landeshauptstadt bekannt. 340 in Bayern besitzen sogar Waffen.

 

 

Ein Polizeibeamter des Präsidiums Oberbayern Süd wurde nach disziplinarischen Verfahren vom Dienst suspendiert. Der Mann war privat im Besitz eines sogenannten Staatsangehörigkeitsausweises. Auch im Dienst vertrat er die Ansichten eines sogenannten Reichsbürgers. Diese versuchen beispielsweise ihren Pass abzugeben oder missachten jegliche Behörden und Gesetze des Staates. Die betreffende Behörde in Oberbayern ist uns nicht bekannt.

 

 

Wieviele Reichsbürger gibt es in München?

 

 
Laut KVR gibt es in München 134 „Reichsbürger“. Vier der betroffenen Personen in München besitzen „scharfe“ Waffen, da diese Sportschützen oder Jäger seien. Drei Betroffene hätten kleine Waffenscheine. Demnach dürfen sie Gas-, Schreckschuss oder Signalwaffen verwenden. KVR-Sprecher Johannes Mayer äußerte sich gegenüber der tz: „Bei den jetzigen insgesamt sieben Personen prüfen wir zügig, in sehr enger Abstimmung mit den anderen Sicherheitsbehörden und in intensiver Auswertung vorhandener Erkenntnisse, ob ein Widerrufsverfahren, also der Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnisse, möglich ist.“

 

Eigentlich gibt es bei dem Kauf und dem Besitz einer Waffe strenge Vorschriften. Im Waffengesetz ist fest verankert, dass eine persönliche Eignung individuell festgestellt werden muss. Scheinbar sieht diese Regelung jedoch keinen Anlass, einem „Reichsbürger“ den Besitz einer Waffe zu verbieten. In Bayern gibt es mehr als 1700 „Reichsbürger“, laut Innenminister Joachim Hermann (CDU), besitzen 340 davon sogar eine Waffe. Seit den tödlichen Schüssen auf einen Polizeibeamten in Georgensmünd, durchleuchtet die Polizei alle „Reichsbürger“.

 

 

Bayern Georgensgmünd München Oberbayern Polizei Reichsbürger Staat suspendiert Waffe Waffen

Das könnte Dich auch interessieren

16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche 22.04.2026 Wie Münchner ohne Stress fit bleiben Die Informationsflut im Netz ist gewaltig und oft mehr ermüdend als erhellend. Dabei ist Gesundheitsmanagement im aktuellen Jahr keine Frage der Erschöpfung mehr, sondern eine des geschickten Timings und der richtigen digitalen Verbündeten. Statistiken zeigen, dass über 60 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsfragen zuerst dem Internet stellen, bevor sie überhaupt den Hörer für einen Termin