Mo., 21.03.2016 , 10:45 Uhr

Schwarzes Wochenende in den Bergen - drei Tote bei Skiunfällen

Blauer Himmel, Sonne und Frühjahrsfirn in den Bergen: Ein Traum zum Ausklang der Skisaison. Doch schwere Skiunfälle überschatten das strahlende Frühlingswochenende.

 

Tragische Skiunfälle haben am Wochenende in den bayerischen und österreichischen Alpen drei Todesopfer aus dem Freistaat gefordert. Ein Vater und sein Sohn starben bei einer Frühjahrs-Skitour in Tirol. Ein anderer Skifahrer verunglückte auf einer Piste im Skigebiet Winklmoosalm.

 

Bei der Skitour im Wilden Kaiser stürzte am Samstag zuerst der 22 Jahre alte Sohn und dann sein 53 Jahre alter Vater aus Mittelfranken rund 200 Meter tief in den Tod, wie die österreichische Alpinpolizei mitteilte. Die beiden stammten aus Thalmässing im mittelfränkischen Landkreis Roth. Ein Bekannter, der mit den beiden unterwegs war, konnte dem Absturz der Männer nur hilflos zusehen.

 

Die Wintersportler waren am Morgen zu dritt bei sonnigem Wetter von der Griesneralm (Bezirk Kitzbühel) zur Goinger Scharte auf 2080 Meter aufgestiegen. Von dort fuhren die erfahrenen Skitourengeher gegen 9.30 Uhr talwärts, als der 22-Jährige hinfiel und in einer steilen Rinne abrutschte. Der Vater stürzte laut Polizeiangaben bei dem Versuch ab, seinem Sohn zur Hilfe zu eilen. Dem dritten Skisportler gelang es zwar, zu den Verunglückten abzufahren und Alarm zu schlagen. Rettungsmannschaften konnten die abgestürzten Tourengeher jedoch nur noch tot bergen.

 

Am Samstagabend verunglückte auf einer Piste nahe Reit im Winkl ein 22 Jahre alter Skifahrer aus Inzell (Landkreis Traunstein) tödlich. Nach Polizeiangaben vom Sonntag war er bei der Abfahrt wohl zu weit nach links in Richtung einer Absperrung geraten. Er verfing sich in einem Absperrnetz und wurde gegen einen Holzpfosten geschleudert. Dabei erlitt der 22-Jährige schwere Kopfverletzungen. Der Skihelm konnte den Schlag nicht ausreichend abfedern. Er starb noch an der Unfallstelle. Helfer der Bergwacht versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.

 

rg / dpa

Bayern Opfer Österreich Ski Snowboard Tod Tot Unfall

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 16.09.2026 Langzeitpraktikant*in Redaktion in Vollzeit 40h/Woche 09.09.2026 Sommer-Staycation in Bayern 2027. Warum die Airbnb-Geschenkkarte zum flexiblen Reisegutschein wird Der späte Start hat einen Vorteil, den viele erst auf den zweiten Blick sehen. Während in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Ende August die Schule wieder läuft, haben bayerische Familien noch zwei volle Ferienwochen vor sich. Wer diese zweite Hälfte nutzt, findet an Chiemsee, Tegernsee oder Bodensee spürbar mehr Ruhe und häufig auch günstigere Unterkünfte als im 04.09.2026 B2B-Marketing zur Wiesn: Wie Unternehmen das Oktoberfest 2026 strategisch nutzen Der September 2026 steht in München und weit über die Stadtgrenzen hinaus wieder ganz im Zeichen der bayerischen Tradition. Für Unternehmen bietet diese Zeit eine hervorragende Gelegenheit, Geschäftsbeziehungen abseits des klassischen Büroalltags zu pflegen und zu vertiefen. Das größte Volksfest der Welt ist nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein idealer