Mi., 25.09.2013 , 11:40 Uhr

Taschendieb lässt Beute zurück

Ihrer geistesgegenwärtigen Reaktion verdankt eine 21-jährige Brasilianerin aus Bochum, dass ein Taschendieb am Dienstagmorgen (24. Oktober) am Münchner Hauptbahnhof seine bereits sicher geglaubte Beute zurückließ.


Die Täter waren zu zweit unterwegs und waren sehr hilfsbereit. Die Brasilianerin war ging in Richtung Gleis, als zwei Männer um die 30 Jahre Hilfe für das schwere Gepäck anboten.

Gemeinsam ging man zum Zug, wo die Männer beim Verstauen in die Ablage halfen. Die Brasilianerin hatte dabei ihre Handtasche am Sitz abgestellt. Beim Verstauen des Gepäcks bemerkte sie, wie einer der beiden Männer 500 Euro aus der Handtasche entwendete und den Zug fluchtartig verließ. Ein 25-jähriger brasilianischer Begleiter und die Geschädigte nahmen sofort die Verfolgung auf. Dabei schrie die Geschädigte lautstark. Als der Verfolger den Dieb am Arm zu greifen bekam, riss dieser sich los und warf das Geld zu Boden.

Über den Querbahnsteig flüchtete er am Ausgang Bayerstraße in Richtung Goethestraße und konnte trotz sofortiger Nahbereichsfahndung nicht mehr festgestellt werden.

Die Verfolgung durch den Begleiter sowie das geistesgegenwärtig laute Schreien der Frau waren dafür verantwortlich, dass die Diebe letztlich ohne Diebesgut abziehen mussten.


Die Bundespolizei warnt davor, auch allzu hilfsbereiten Menschen zu sorglos gegenüber zu treten. Taschendiebe nutzten häufig solche Situationen um zum Erfolg zu kommen. Die Tipps der Münchner Bundespolizei:


* Lassen Sie Ihre Gepäck und insbesondere die Handtasche nie aus den Augen.


* Achten Sie bei Bargeldeinkäufen am Bahnhof darauf, dass Sie nicht beobachtet werden.


* Verschließen Sie Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen stets. Tragen Sie Handtaschen mit
dem Verschluss zum Körper.


* Verwahren Sie größere Bargeldmengen voneinander getrennt und möglichst am Körper.


* Zeigen Sie einen Diebstahl schnellstmöglich an und lassen Sie insbesondere Scheck- und
Kreditkarten umgehend sperren (gebührenfreie bundesweite Sperr-Notrufnummer: 116 116).

 

 

 

jn

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